Soldatentod vor Moskau und das Wunder von Leningrad - EDITION digital präsentiert zwei Bücher zum Weltfriedenstag

2 Bücher über den 2. Weltkrieg (lifePR) ( Pinnow, )
Hellblaue Blitze vor rotem Himmel“ von Manfred Kubowsky und „Das Wunder von Leningrad“ von Erwin Johannes Bach - mit diesen beiden Büchern würdigt die EDITION digital den diesjährigen Internationalen Friedenstag, der 2019 mit dem 80. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf Polen am 1. September 1939 zusammenfällt – zugleich der Beginn des Zweiten Weltkrieges, dem direkt geschätzt rund 65 Millionen Menschen zum Opfer fielen. „Hellblaue Blitze vor rotem Himmel“ und „Das Wunder von Leningrad“ lassen aus unterschiedlicher Perspektive an zentralen Ereignissen des Kriegsgeschehens teilhaben. So erzählt Kubowsky, der im letzten Friedenssommer vor dem Zweiten Weltkrieg in Berlin geboren wurde, in seinem Anti-Kriegsroman von einer großen Liebe in schrecklicher Zeit, von der Liebe zwischen der jungen Berliner Pianistin Elisabeth Hoernemann und dem Wehrmachtsgefreiten Hans Treskatis, der in der Schlacht um Moskau gefallen war. Grundlage für seinen Antikriegs-Roman sind 23 erhalten gebliebene Original-Feldpostbriefe, die die junge Frau zwischen dem 20. August 1941 und dem 23. September 1941 unter der Feldpostnummer 07862 D an ihren Geliebten schrieb. Neben der zunehmenden Sorge um ihren künftigen Mann ist auch immer offener von der sich verschlimmernden Situation in der Heimat die Rede – fast verwunderlich, dass sie die Zensur passierten. Der deutsche Exil-Schriftsteller Willi Bredel, der auf sowjetischer Seite deutsche Soldaten an der Ostfront mittels Megafon zum Aufgeben und Überlaufen aufrief, hatte die Briefe dem toten Soldaten, der sie bis zuletzt umklammert hielt, aus der Uniformjacke gezogen. Viel später waren sie in die Hände von Kubowsky gelangt, der in den erzählenden Kapiteln seines Buches um diese historischen Zeugnisse herum die Lebens- und Liebesgeschichte der beiden Hauptpersonen als auch die zeitgeschichtlich stimmige Handlung frei erfunden hat. Als Mahnung an den Zweiten Weltkrieg kann man das E-Book „Hellblaue Blitze vor rotem Himmel“ vom 30. August bis zum 1. September kostenlos herunterzuladen.

Der Autor des Zeitzeugenberichtes „Das Wunder von Leningrad“, der deutsche Musikwissenschaftler, Komponist und Schriftsteller Erwin Johannes Bach (1897 bis 1961) hielt sich zwischen 1934 und 1947 gemeinsam mit seiner Familie in der Sowjetunion auf und wurde selbst Opfer der 900-tägigen Blockade Leningrads durch die deutsche Heeresgruppe Nord, finnische und spanische Truppen (Blaue Division). Ziel der von Hitler persönlich angeordneten, am Ende zweieinhalb Jahre dauernden Blockade, die zu den eklatantesten Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg gehört, war die Unterbrechung der Versorgung der nordrussischen Stadt und der grausame Hungertod ihrer rund 2,5 Millionen Einwohner. Tatsächlich stirbt mehr als eine Million Menschen. Dennoch halten die Leningraderinnen und Leningrader stand und widerstehen der tödlichen Belagerung, und am 27. Januar 1944 wird die Stadt an der Newa durch die Rote Armee befreit. Eindrucksvoll Zeugnis von diesem Widerstandswillen, von Mut und Kraft legt das 2017 als Eigenproduktion der EDITION digital sowohl als E-Book wie auch als gedruckte Ausgabe veröffentlichte Erinnerungsbuch von Erwin Johannes Bach ab (Herausgegeben und mit einem Nachsatz sowie Kommentaren versehen von Aljonna und Klaus Möckel), das seinen Titel völlig zurecht trägt: DAS WUNDER VON LENINGRAD.

Beide Bücher und E-Books sind im stationären und Internetbuchhandel und unter www.edition-digital.de erhältlich.

Erwin Johannes Bach: Das Wunder von Leningrad
ISBN: 978-3-95655-853-5 (Buch), 978-3-95655-854-2 (E-Book)
60 Seiten, 10,00 Euro

https://edition-digital.de/Bach/Leningrad/

Manfred Kubowsky: Hellblaue Blitze aus rotem Himmel
ISBN: 978-3-95655-996-9 (Buch), 978-3-95655-997-6 (E-Book)
240 Seiten, 14,80 Euro
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