Drei mörderische Geschichten aus dem Zarenreich-EDITION digital gratuliert Aljonna Möckel zum 80. Geburtstag

Das Gespenst in der Ingenieurburg
(lifePR) ( Pinnow, )
Mit einem besonderen Geschenk gratuliert EDITION digital der Übersetzerin, Herausgeberin und Autorin Aljonna Möckel, die am 10. Mai ihren 80. Geburtstag feiern kann. Zu ihrem Ehrentag erscheint der Band „Das Gespenst in der Ingenieurburg“ mit drei von ihr aus dem Russischen ins Deutsche übersetzten mörderischen Erzählungen, die in den letzten Jahren der Zarenzeit entstanden. Da die Sammlungen, in denen sie einst erschienen waren, wahrscheinlich nur noch in dem einen oder anderen Antiquariat schlummern, feiern die Texte mit dieser Neuerscheinung eine kleine Auferstehung. Die Text sind spannend, spritzig-abenteuerlich, böse, voller Fantasie und Überraschungen. Und sie verdienen es auf jeden Fall, wiedergelesen zu werden. Zwei der Texte sind Gespenstergeschichten. Leskows „Gespenst in der Ingenieurburg“ (1884) geht in den Hallen einer Petersburger Kadettenschule um und ängstigt die dortigen Zöglinge aufs Grausamste. Alexej Tolstois „Graf Cagliostro“ (1921) ist ein berüchtigter Magier und Hochstapler, der real im 18. Jahrhundert die königlichen Höfe Europas unsicher machte. Bei Tolstoi nutzt er als unheimlicher Gast eines jungen russischen Adligen dessen wahnwitzige Liebe zu einem Frauenbildnis skrupellos für seine zerstörerische Geisterbeschwörung. In der dritten Erzählung, „Der Gedanke“ (1902) geht es um einen kaltblütig ausgeführten Mord. Leonid Andrejew beschreibt minutiös den Plan des Icherzählers, eines Arztes, seinen Freund zu töten, die Art, wie er die Tat begehen will, und die Ausführung der Tat selbst. Dabei unternimmt dieser Arzt anfangs alles, einer Bestrafung durch Zwangsarbeit zu entgehen. Es ist das Psychogramm eines eiskalten Mörders, die Studie eines gefühllos ausgeführten Verbrechens aus gekränkter Eitelkeit und maßlosem Narzissmus, der alles um sich her verachtet. Die Erzählung spielt, wie die anderen beiden auch, noch in der Zarenzeit. Aljonna Möckel hatte diese drei Erzählungen vor etwa vierzig Jahren, um 1980 herum, ins Deutsche gebracht. In dem Vorwort zu ihrem Buch schreibt die renommierte Übersetzerin auch von den Schönheiten und Schwierigkeiten ihrer Profession: „Einen literarischen Text von einer Sprache in die andere zu bringen, bedeutet künstlerische Arbeit; man muss sich in die Welt des Autors und seinen Schreibstil hineinversetzen, die speziellen Ausdrücke und Redewendungen wiedergeben können.“ Die Neuerscheinung ist sowohl als gedruckte Ausgabe wie auch als E-Book unter edition-digital.de sowie im stationären und Online-Buchhandel zu haben.

Aljonna Möckel wurde am 10. Mai 1941 in Moskau geboren und ist zweisprachig aufgewachsen. Sie ist die Tochter des Konzertpianisten, Musikpädagogen und Schriftstellers Erwin Johannes Bach (1897 bis 1961), der 1933 mit seiner Frau zunächst nach Prag und 1934 in die Sowjetunion emigriert war. 1947 kehrte die Familie nach Deutschland zurück, wo ihr Vater die Leitung der Internationalen Musikbibliothek in Berlin übernahm. Nach ihrem Abitur studierte sie in Jena Slawistik/Romanistik und arbeitete anschließend als Lektorin für moderne sowjetische Literatur im Verlag Volk und Welt Berlin. Bereits seit 1969 ist sie als literarische Übersetzerin, Herausgeberin und Autorin freiberuflich tätig. Seit 1964 ist Aljonna Möckel mit dem Schriftsteller Klaus Möckel verheiratet, den sie an der Universität Jena kennengelernt hatte. Beide leben in Berlin und haben einen Sohn.

Aljonna Möckel (Herausgeberin, Übersetzerin), Alexej Tolstoi, Nikolai Leskow, Leonid Andrejew:

Das Gespenst in der Ingenieurburg. Drei mörderische Geschichten aus dem Zarenreich

ISBN: 978-3-96521-439-2 (Buch), 978-3-96521-403-3 (E-Book)

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