Die Bremer Umweltpartnerschaft wächst auf 158 Mitglieder

Tietjen Holz-Kunststoff-Technik und Uwe Kloska treten der vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr ins Leben gerufenen 'partnerschaft umwelt unternehmen' bei

(lifePR) ( Bremen, )
Ein technischer Ausrüster für Industrie, Schifffahrt, Werften sowie Baugewerbe und eine Tischlerei demonstrieren, dass es für jeden Betrieb Möglichkeiten gibt, einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten und die CO2-Emissionen im Land Bremen langfristig zu senken. Für ihr Engagement wurden sie im Oktober von Umweltsenator Dr. Joachim Lohse in die 'partnerschaft umwelt unternehmen' aufgenommen. "Das Netzwerk wächst kontinuierlich", berichtet Dr. Diana Wehlau, Referatsleiterin Umweltinnovation und Kommunikation im Bremer Umweltressort. "Die Bremer Wirtschaft nimmt die Herausforderung der Zeit an. Mehr und mehr Unternehmen berücksichtigen neben dem ökonomischen Erfolg auch soziale und ökologische Aspekte. In diesem Jahr konnten wir 14 neue Unternehmen im Netzwerk begrüßen. Jeder Partner - ganz gleich welcher Branche oder Größe - bereichert die 'puu'".

Vorgestellt: die Neuen der Bremer Umweltpartnerschaft

Die Tietjen Holz-Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG wurde 1961 gegründet und entwickelte sich seitdem vom Zwei-Mann-Betrieb zum modern ausgestatteten Tischlereibetrieb mit 20 Angestellten. Neue Anforderungen an Material und Form führten auch in der Fertigung zu neuen Konzepten. So wird bei dem Familienunternehmen nicht nur traditionell Holz, sondern im großen Maße auch Kunststoffe, Metalle, Glas u.v.m. verarbeitet. Hauptbetätigungsfeld ist die energetische Sanierung von Altbauten mit Fenstern und Türen, außerdem Möbel und Innenausbauten bis hin zu lichtdurchfluteten Wintergärten mit besonderem Wärmeschutzglas, das für geringe Energiekosten sorgt. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet sich das Unternehmen dem Umweltgedanken. Neben einer Wärmedämmung an Teilen des Gebäudes wird das Unternehmen seit 30 Jahren mit den Abschnitten aus der Holzproduktion geheizt, sodass hier keine primären Stoffe eingesetzt werden. In der Lackiererei wurde eine Wärmerückgewinnungsanlage installiert. Durch die Trennung der Kunststofffenster werden Abschnitte und alte Fenster recycelt. Des Weiteren ist das Unternehmen PEFC-zertifiziert, d.h. es gibt einen lückenlosen Nachweis zur Nachhaltigkeit des verarbeiteten Holzes vom Ursprungsland bis zur Verarbeitung.

Die nach ISO 14001 zertifizierte Uwe Kloska GmbH wurde im Jahr 1981 als technischer Ausrüster in Bremen gegründet. Noch heute befindet sich der Hauptsitz der Firmengruppe in der Hansestadt. Die Geschäftsfelder der Unternehmen erstrecken sich vom technischen Ausrüster für Schifffahrt, Industrie, On- und Offshore, Baugewerbe und Handwerk, über Motorenersatzteilservice verbunden mit eigenen Reparaturwerkstätten, Fördertechnik und Hydraulik, bis hin zu Catering, Proviant-, Technik- und Storeslieferungen für Fähren, Handelsschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Forschungsschiffe und Forschungsstationen. Neben den wirtschaftlichen Zielen werden auch Ziele zu Gesundheitsschutz, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität gesetzt. So sind die Unternehmen der Kloska Group dem Ziel des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen für die heutige und für künftige Generationen nachhaltig verpflichtet. Energie und Rohstoffe werden rationell eingesetzt, Umweltverschmutzung vermieden und das Umweltbewusstsein von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefördert, um schädliche Einflüsse zu minimieren.

Die Bremer Umweltpartnerschaft ist ein Element der 'initiative umwelt unternehmen'. Deren Ziel ist es, Firmen in Bremen und Bremerhaven bei der Umsetzung von nachhaltigem Wirtschaften in die betriebliche Praxis zu unterstützen. Mit gezielter Beratung, gemeinsamen Fachveranstaltungen und der Entwicklung von Kampagnen und angepassten Marketinginstrumenten will sie auch künftig konkrete Optionen für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen anhand von umweltorientiertem und sozialverantwortlichem Handeln aufzeigen. Zu den Kooperationspartnern der vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr getragenen Aktivitäten zählen neben der Handelskammer Bremen auch die Handwerkskammer, die Klimaschutzagentur energiekonsens, die IHK Bremerhaven sowie die Wirtschaftsfördergesellschaften BIS und WFB. Das Netzwerk wird organisiert von der Koordinierungsstelle 'partnerschaft umwelt unternehmen' und ist gefördert durch die Europäische Union (EFRE).

Weitere Informationen unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de oder bei der Koordinierungsstelle, Telefon 0421/32 34 64-22.
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