Der Bremer Klimafonds geht erfolgreich ins 7. Klimaschutzjahr: 32.000 Euro Förderung an Jugend- und Kultureinrichtungen ausgeschüttet

Marta (10 Jahre), Elias, Levi, Jari und Nevrüzcan (alle 9 Jahre) aus dem Jugendfreizeitheim Buntentor freuen sich über Fördergelder aus dem Klimafonds (lifePR) ( Bremen, )
Jüngst hat die Jury entschieden: Mit einer Gesamtfördersumme von rund 32.000 Euro unterstützt der Klimafonds der „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“ in diesem Jahr Energieeffizienzmaßnahmen in sozialen und kulturellen Bremer Einrichtungen. Mit dem Umstieg auf LED Beleuchtung werden im Lidice Haus, dem Schnürschuh Theater, dem Hafenmuseum, beim Sozialen Friedensdienst sowie 19 Jugendfreizeitheimen nicht nur Energiekosten gesenkt, sondern auch der CO2-Ausstoß. Insgesamt können dadurch 43.000 Kilogramm CO2 und über 12.000 Euro Energiekosten im Jahr eingespart werden, so dass die dafür vorgesehenen Gelder nun für die eigentliche Arbeit der Häuser eingesetzt werden können.

Gegründet von den Unternehmen der Bremer Umweltpartnerschaft fördert der Klimafonds seit 2010 den Klimaschutz in der Region. Firmen und Institutionen zahlen dort Gelder für ihre unvermeidbaren CO2-Emissionen ein. Damit unterstützen sie dann wiederum kulturelle oder soziale Einrichtungen in Bremen und Bremerhaven, denen die finanziellen Mittel für die Umsetzung von Klimaschutz- und Energiesparmaßnahmen vielfach fehlen, sowie Moorvernässungsprojekte des BUND. „Für uns als Unternehmen ist der Klimafonds eine sehr gute Sache, denn so können wir direkt vor Ort sehen, wem unser Geld zu Gute kommt. Noch dazu leisten wir einen Beitrag für mehr Klimaschutz in der Region“, erläutert Cornelia Mißler von der REETEC GmbH, die den Klimafonds von Beginn an unterstützt.

Welche Einrichtungen Mittel aus dem Klimafonds erhalten, entscheidet die Jury aufgrund von Energiegutachten, die zur Hälfte von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens gefördert werden. „Wir sind aktiver Kooperationspartner von ‚Umwelt Unternehmen‘ vor allem im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz, deshalb fördern wir gerne die Erstellung von Energiegutachten, die sich die antragstellenden Einrichtungen oftmals nicht leisten können“, erklärt Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens das Engagement der Klimaschutzagentur. Umso mehr freut er sich, dass über 20.000 Euro Fördergelder in diesem Jahr an Jugendfreizeitheime gehen, die sich im Projekt ener:freizi bereits für Klimaschutz einsetzen.

Dass sich die Umstellung auf LED Beleuchtung in mehrfacher Hinsicht lohnt, betont Jan-Dieter Junge, Geschäftsführer beim Träger Sofa e.V. des Jugendfreizeitheims Buntentor während der offiziellen Mittelübergabe: „Zusammen mit den anderen 18 Freizis vermeiden wir über 26 Tonnen CO2 pro Jahr und sparen jährlich noch dazu knapp 7.500 Euro, die wir in der Jugendarbeit gut an anderer Stelle gebrauchen können. Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag auf finanzielle Unterstützung bewilligt wurde und im Namen aller teilnehmenden Freizeitheime möchte ich vor allem den einzahlenden Unternehmen für ihr Engagement danken!“

Mittel aus dem Klimafonds können jederzeit bei der Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen beantragt werden – aktuell liegen 2 x 5.000 Euro Fördergelder bereit zur Vergabe! Gesucht sind Einrichtungen, die davon profitieren wollen und natürlich weiterhin Firmen, die Klimaschutz mit sozialer Verantwortung verbinden möchten. Infos und Anfragen unter: www.umwelt-unternehmen.bremen.de oder Telefon 0421/323464-22

„Umwelt Unternehmen“ ist eine gemeinsame Aktivität des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen und der RKW Bremen GmbH. In Kooperation mit der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven, der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, der Handwerkskammer Bremen, der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH leistet „Umwelt Unternehmen“ einen entscheidenden Beitrag zu betrieblichen Umweltlösungen im Land Bremen.
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