Zeitgerechte Qualifizierung für Fach- und Führungskräfte in der Musikbranche: Musikfachwirt (IHK)

Prüfungsvorbereitung bei erfahrenen Praktikern an der ebam Akademie

Musik (lifePR) ( München, )
Seit dem Jahr 2000 gibt es für die Musikwirtschaft im Wesentlichen zwei Ausbildungsberufe, die die Bedürfnisse der Branche abdecken: Kaufmann / Kauffrau für audiovisuelle Medien und Veranstaltungskaufmann / Veranstaltungskauffrau. Für all diejenigen, die diese oder andere kaufmännischen Abschlüsse sowie zusätzliche einschlägige Berufserfahrung haben, gibt es nun seit wenigen Jahren die Möglichkeit eine Aufstiegsqualifizierung zu absolvieren.

Wer wird zur Prüfung zugelassen?

Im Bereich der Fortbildung für Fach- und Führungskräfte gibt es die Chance, sich für die Veränderungen des Musikbusiness auch mit staatlich anerkanntem Abschluss und finanzieller Förderung zu qualifizieren. Sowohl die vielen Tausend erfolgreichen Absolventen von Erstausbildungen als auch die Praktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung werden zur Prüfung vor der IHK zugelassen, wenn sie entsprechenden Branchenhintergrund haben. Der Abschluss Musikfachwirt / Musikfachwirtin IHK dokumentiert ein umfangreiches Wissen. Neun schriftliche Prüfungen und eine mündliche belegen fundierte Kenntnisse in den kaufmännischen Bereichen und branchenbezogen in der Herstellung Vermarktung von Musik- und Videoproduktionen on- und offline, Veranstaltung von Konzerten und Tourneen und den täglichen Herausforderungen zwischen Vertrieb, Handel und Kunden.

Was ist der Unterschied zwischen Hochschulabsolventen und Musikfachwirten (IHK)?

Im Hochschulbereich gibt es inzwischen durchaus eine gewisse Auswahl an Studienmöglichkeiten. Worin ist nun der Unterschied zwischen Musikfachwirten IHK und Hochschulabsolventen zu sehen? Beide Qualifizierungen sind in der Summe von Ausbildung und Fortbildungsprüfung etwa im gleichen Zeitraum zu erreichen.

Für den Arbeitgeber zeigen sich die Musikfachwirte als Fachleute, die über mehrjährige berufliche Praxis verfügen und zusätzlich i.d.R. einen kaufmännischen Berufsabschluss und die Qualifizierung als Fach- und Führungskraft nachweisen können. Die Ausbildungsberechtigung gemäß Ausbildereignungsverordnung (AEVO) wird mit diesem Abschluss ebenfalls nachgewiesen. Lediglich eine 30-minütige mündliche Prüfung ergänzt die Fachwirt-Kompetenz.

Nicht umsonst dokumentiert die IHK den erfolgreichen Abschluss nicht nur mit dem deutschsprachigen Dokument Musikfachwirt IHK, sondern bestätigt auch für den englischsprachigen Raum einen Bachelor of Musicmanagement (CCI). Im Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR), der zur internationalen Einstufung der unterschiedlichen Qualifikationsstufen in Europa entwickelt wurde, werden Fachwirte, Meister und Bachelor auf die gleiche Qualifikationsebene 6 eingestuft.

Demgegenüber zeigt sich der Hochschulabsolvent in der Regel als Berufseinsteiger, der vielleicht ein erstes Branchenpraktikum nachweisen kann.

Sollte man nicht das Glück haben, an einer staatlichen Hochschule studieren zu können, kommen noch erhebliche Studiengebühren auf den Studenten zu, in einem Zeitraum, in denen der angehende Musikfachwirt schon lange Geld verdient und Berufspraxis erwirbt. Die Vorbereitung auf die IHK-Prüfung wird großzügig vom Staat mit dem Aufstiegs-Bafög gefördert.

Die ebam Akademie bietet Vorbereitungskurse auf die IHK-Prüfungen an. Erfahrene Referenten bereiten auf alle relevanten Themen der Prüfung nach dem Rahmenlehrplan der IHK vor.

Am 23.07.2018 startet der nächste Vollzeitkurs in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf oder als Onlinekurs mit Live Unterricht. Information und Anmeldung unter https://www.ebam.de/kurse/musikfachwirt-ihk/vollzeit/
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