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Europäischer E-Learning Award eureleA 2008 vergeben

Erfolgreicher Wechsel nach Niedersachsen auf die CeBIT

(lifePR) (Köln, ) Die diesjährigen Auszeichnungen im Rahmen des Europäischen E-Learning Award eureleA wurden am Abend des 7.März 2008 auf der CeBIT in Hannover durch den niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann verliehen. Der eureleA prämiert innovative Aus- und Weiterbildungsprojekte, die sich elektronischer Lehr- und Lernmethoden bedienen und in der Regel berufsqualifizierendes Wissen vermitteln.

Der Wettbewerb wird seit fünf Jahren unter Federführung von Prof. Dr. Peter A. Henning, Institute for Computers in Education der Hochschule Karlsruhe, durchgeführt. Während der ersten vier Jahre wurde dies aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert, entsprechend erfolgte die Vergabe auf der LEARNTEC In Karlsruhe. "Nach dem Auslaufen der öffentlichen Förderung brauchten wir einen engagierten Partner und haben ihn in der Deutschen Messe AG gefunden. Mit der Verleihung im Jahre 2008 konnten wir also beweisen, dass der Wettbewerb nachhaltig etabliert wurde und langfristig lebensfähig ist.", so Prof. Henning, zum Wechsel auf die CeBIT.

Aus den mehr als 70 Einreichungen aus 8 Ländern in der diesjährigen Wettbewerbsrunde hat eine hochkarätig besetzte Fachjury 20 Projekte für die Finalrunde ausgewählt. Eine Senior Jury unter Leitung von Prof. Henning kürte aus der Runde dieser Finalisten dann in geschlossener Sitzung die Preisträger in den sechs Kategorien. Die Auszeichnung besteht aus einer Preisfigur sowie Sach- und Geldstiftungen, die für die sechs Kategorien einem Gesamtwert von mehr als 30.000 Euro entsprechen. Darüber hinaus werden den Gewinnern in besonderem Maße, aber auch allen Finalisten Möglichkeiten zur Bewerbung ihrer Projekte gegeben. Die Preisträger dürfen sich hinfort mit dem Titel "Best Practice in E-Learning" schmücken.

Die Auszeichnung in der Kategorie Große Unternehmen ging an das Projekt "Klick Dich Klug!" - die eLearning-Implementierung bei der real,- SB Warenhaus GmbH. Durch dieses Projekt wurden in wenigen Monaten 40.000 nicht-computergewöhnte Menschen in das Lernen mit dem Computer eingeführt.

In der Kategorie Kleine Firmen ging die Auszeichnung an das Projekt "CELT - Content Editing and Localisation Tool" der Londoner PHM Group. Die Jury betonte, dass diese Auszeichnung nicht primär dem Werkzeug gilt, sondern der Technologie und damit dem Gesamtprojekt, in dem diese eingesetzt wurde. Diese Auszeichnung steht damit in der technologischen Tradition der CeBIT.

In der Kategorie Verbände & Stiftungen wurde das Projekt "International e-Academy for Leadership" der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit ausgezeichnet. Die Friedrich Naumann-Stiftung war im Jahre 2005 bereits einmal Preisträger. Der hier eingeschlagene Weg zur Internationalisierung der politischen Bildung via Internet und zur Bildung einer weltweit verteilten Interessengruppe politischer Leistungsträger ist allerdings nach Ansicht der Jury so innovativ, dass eine erneute Preisvergabe gerechtfertigt ist.

Die Auszeichnung in der Kategorie Öffentliche Verwaltung & Ausbildung ging an das Projekt "Lernen mit Spaß im Second Life" der Volkshochschule Goslar. Die Präsenz der Volkshochschule Goslar in der virtuellen Welt des Second Life ist Treffpunkt, Seminarraum und Studienort. Sie ist demnach ein neuartiger Beitrag zur computerunterstützten Bildung, bei dem der Computer nicht mehr Interaktionspartner, sondern Kommunikationsmittel ist.

Der Preis in der Kategorie Privatinitiativen & Non-Profit-Organisationen ging an das Projekt "DiPal - Didaktische Parallelität und Lernortflexibilisierung" aus dem Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn. Es bezieht junge Menschen in die akive Gestaltung von Lernmaterial mit ein, begeistert sie also für das aktive Lernen, für den Erwerb von Medienkompetenz und Produktionswissen.

In der Kategorie Journalismus & Reporting wurde der Preis geteilt. Für die Nützlichkeit, die sein Report über "Rechtsfragen und eLearning" für die Community aufweist, ging die Auszeichnung an den Rechtsanwalt Till Kreutzer. Für die journalistische Qualität ihres Artikels über eLearning in der Medizin, aber auch für ihr Engagement über Jahre hinweg ging der Preis an Kirsten Seegmüller. http://www.eurelea.org.