Freitag, 26. Mai 2017


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Bahnfahrkarten billiger im Reisebüro

TV-Magazin testet Kauf im Internet, Automaten und Agentur

(lifePR) (Berlin, ) Ein Test des Fernseh-Verbrauchermagazins "Infomarkt" des Südwestrundfunks (SWR) zeigt: Bahnfahrkarten gibt es im Reisebüro meist billiger als im Internet oder am Automaten. In der Fernsehsendung am Donnerstagabend dieser Woche (15. Mai 2008) hatte die SWR-Redaktion verglichen, ob es sich lohnt, die Tickets am Bahnautomaten, im Internet oder im Reisebüro zu kaufen. Die Frage lautete: Was kostet eine Fahrkarte ohne Bahncard-Ermäßigung von Freiburg nach Mannheim für zwei Erwachsene und zwei Kinder? Das eindeutige Ergebnis: "In fast allen Fällen konnte das Reisebüro die preiswerteren Tickets besorgen", heißt es als Quintessenz beim TV-Magazin "Infomarkt".

Am Bahnhofsschalter und im Internet gab es laut "Infomarkt"-Redaktion die einfache Fahrt für 84 Euro. In einem Reisebüro bekam das Team die Karten für nur 66 Euro inklusive Servicegebühr. "Aus Verbrauchersicht ist das Reisebüro die richtige Entscheidung. Hier wird der Kunde ausführlich beraten und auf Sparmöglichkeiten gezielt hingewiesen", freut sich Hans Doldi, Vizepräsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV) und Vorsitzender des DRV-Ausschusses Bahn, über das Ergebnis des Tests.

Dies bestätigt auch die weitere Recherche des Fernsehmagazins. Im Nahbereich sei eine Rückfahrkarte von Freiburg nach Auggen im Internet nicht erhältlich gewesen, so das Verbrauchermagazin. Die Einzelfahrt mit Bahncard kostet den Recherchen zufolge am Automaten 4,80 Euro, also hin und zurück 9,60 Euro. Rund zehn Euro hin und zurück koste sie auch am Schalter - nur im Einzelverbundtarif, also ohne Bahncard-Bonus. Im Reisebüro habe man den Tipp gegeben, einfach eine Haltestelle mehr zu buchen. So lasse sich die Bahncard 50 nutzen, hin und zurück für 6,60 Euro. DRV-Vizepräsident Doldi streicht heraus: "Die Ersparnis durch die Beratung und den Kauf im Reisebüro beträgt damit über 30 Prozent!" Das Resümee des Fernsehbeitrags: "Die Hoffnung, dass man für das Selbermachen am Automaten und im Internet belohnt wird, ist häufig trügerisch."
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