Meisterwerk der Münchner Pinakotheken nicht echt?

(lifePR) ( München, )
Da die Neue Pinakothek München aufgrund von Renovierungsarbeiten bis 2025 geschlossen ist, befindet sich eine Auswahl ihrer Kunstwerke im Erdgeschoss der Alten Pinakothek (Ostflügel). Eines dieser Meisterwerke ist allerdings in den Fokus geraten: «Margaret Stonborough-Wittgenstein», 1905 gemalt von Gustav Klimt. Es zeigt die Grande Dame der Wiener Fin-de-Siécle Society und Tochter des Stahltycoons und Klimt-Förderers Karl Wittgenstein. Umfangreiche Recherchen zeigen nun, dass das seit Jahren in München ausgestellte Portrait nicht identisch ist mit jenem Ölgemälde «Margaret Stonborough-Wittgenstein», welches bereits in diversen Abhandlungen detailliert beschrieben und abgebildet wurde, bevor es in die Münchner Pinakotheken kam. Auch ist der Weg des Kunstwerkes von der Erschaffung bis in die Pinakotheken nicht lückenlos nachvollziehbar. Es spricht einiges dafür, dass in München zumindest nicht das Werk hängt, welches Klimt dem Auftraggeber Karl Wittgenstein überreicht hat. Brisant wird der Fall dadurch, dass sich das Original offenbar in Privathand befindet und demnächst in den Verkauf gehen soll. Das Klimt-Portrait «Adele Bloch-Bauer II» wurde 2017 für 150 Mio US-Dollar an einen chinesischen Sammler verkauft, «Margaret Stonborough-Wittgenstein» wird unter Kunstkennern ebenfalls als sehr bedeutend angesehen.
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