Landestreffen der kirchlichen Krankenhäuser in Baden-Württemberg am 28. Juli 2021 in Stuttgart

Trägervielfalt - Wie geht es weiter?

(lifePR) ( Stuttgart, )
Sozialminister Manfred Lucha diskutiert mit rund 80 Vertretern kirchlicher Krankenhäuser über Auftrag und Aufgabe konfessioneller Kliniken und die Entwicklung der Kliniklandschaft

Der Druck auf die Krankenhäuser ist nicht erst seit Corona enorm. Immer mehr Kliniken im Südwesten schreiben rote Zahlen. Und dies obwohl der Krankenhaus-Rating-Report 2021 dem Südwesten eine sehr effiziente Patientenversorgung bescheinigt. Die Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind vielfältig. Die Gehälter der Beschäftigten liegen weit über denen anderer Bundesländer. Die Vergütung der Fälle durch die Kassen orientiert sich aber am Bundesdurchschnitt. Das Land kommt seiner Verpflichtung zur Investitionsförderung nur in Teilen nach. Besonders betroffen sind freigemeinnützige und damit meist konfessionelle Kliniken. Sie werden nicht wie kommunale Häuser oder Kreiskliniken zusätzlich aus Steuergeldern mitfinanziert oder von privaten Inverstoren zur Gewinnerzielung geführt.

Über die Entwicklung der Kliniklandschaft in Baden-Württemberg sprechen 80 Vertreterinnen und Vertreter aus evangelischen und katholischen Krankenhäusern mit Sozialminister Manfred Lucha und dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Baden-Württemberg, Johannes Bauernfeind.

Zum Landestreffen der kirchlichen Krankenhäuser in Baden-Württemberg am Mittwoch, 28.07.2021, 8.30 Uhr bis 12 Uhr, laden wir Sie herzlich ins Diakonie-Klinikum Stuttgart, Rosenbergstr. 38, 70176 Stuttgart, ein. Eine Online-Teilnahme ist möglich. Die Tagesordnung finden Sie im Anhang.

Veranstalter sind der Evangelische Krankenhausverband Baden-Württemberg e. V. und die Landesarbeitsgemeinschaft der katholischen Krankenhäuser in Baden-Württemberg, die 43 Kliniken mit rund 9.300 Betten vertreten. Die Kliniken beschäftigen über 21.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versorgen jährlich rund 280. 900Patientinnen und Patienten stationär.
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