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Landesstrategie für die Bekämpfung der Pandemiefolgen erforderlich

Junge Menschen und Familien müssen Schwerpunkt der Landespolitik sein

(lifePR) (Stuttgart, )
Vordringliches Thema für die neue Landesregierung muss nach Ansicht der Diakonie Württemberg die Aufarbeitung der Pandemiefolgen sein. Bildungsbenachteiligung, Armut, psychische Beeinträchtigung und Gewalt nennt Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, beispielhaft als zu bearbeitende Felder.

„Mussten zu Beginn der Corona-Pandemie insbesondere alte Menschen vor einer Ansteckung geschützt werden, müsse die Politik jetzt an die Bearbeitung der Auswirkungen insbesondere für junge Leute, Familien und von Gewalt betroffene Menschen gehen,“ stellt Kirchenrätin Eva-Maria Armbruster, Vorstand Sozialpolitik im Diakonischen Werk Württemberg, fest. „Kinder und Jugendliche, deren Eltern wenig Unterstützung leisten können,  gehören nach Ansicht der Diakonie zu den „Bildungsverlierern“ in Grundschule, weiterführender Schule und Ausbildung.“ Ebenso seien Einsamkeit und eine schlechte psychische Verfassung Folgen der Pandemie. Gerade Familien, die schon vor der Pandemie belastet waren, seien nun noch mehr unter Druck geraten, auch wirtschaftlich. „Die diakonischen Dienste haben das in den vergangenen Monaten zunehmend gespürt. Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen dies inzwischen in alarmierender Weise“, sagt Eva-Maria Armbruster. Soziale Kontakte und Aktivitäten seien gerade in der Lebensphase von Kindern und Jugendlichen grundlegend wichtig  für eine gelingende Entwicklung. Sie seien deshalb von den Beschränkungen in besonderer Weise betroffen.

„Die Diakonie Württemberg bittet die neue Landesregierung dringend, eine Landesstrategie für junge Menschen und Familien zur Bewältigung der Pandemiefolgen in den Koalitionsvertrag aufzunehmen“, sagt Annette Noller. Bildungsbenachteiligung und Armut entgegen zu wirken und soziale Teilhabe zu stärken, müsse ein Politikschwerpunkt der nächsten Jahre werden.  Die Bedeutung der Kinder- und Jugendhilfe sei schon im vergangenen Jahr sehr groß gewesen, auch wenn sie nicht im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gewesen sei. Schließlich seien etwa die Mitarbeitenden von Jugendsozialarbeit, Erziehungshilfe, Frauen und Kinderschutzhäusern seit Beginn der Pandemie durchgängig an der Seite der Menschen gewesen, die Unterstützung im Leben brauchen. Diesen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft müsse die Politik stärken. Auch die Freiwilligendienste als Bildungsjahr für junge Menschen nach ihrem Schulabschluss seien auszubauen.

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Die Diakonie Württemberg ist die soziale Arbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Freikirchen. Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein Dachverband für 1.400 Einrichtungen mit fast 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 200.000 Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg ist ebenfalls Landesstelle der Internationalen Diakonie, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa.

Bundesweit sind rund 525.000 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland.

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