Digital mithalten können

Neues Projekt schult Medienkompetenz und den Umgang mit Social Media

(lifePR) ( Stuttgart, )
Die Diakonie Württemberg fördert die digitale Alltagskompetenz von Menschen, deren Zugang zu Online-Medien eingeschränkt ist. Über die Schulung von Fachkräften in der sozialen Arbeit erfahren Langzeitarbeitslose, wie sie einen Online-Antrag beim Jobcenter stellen oder sozial benachteiligte Jugendliche und deren Eltern, wie Facebook und Instagram funktionieren.

In fünf diakonischen Einrichtungen werden Zugänge zu digitaler Teilhabe erprobt. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt „Digitale Alltagskompetenz und Beteiligung inklusiv denken“ (DABe:I) läuft im Rahmen des Förderprogramms der Europäischen Union REACT-EU. Damit stellt die Europäische Union Mittel zur Verfügung, um die Folgen der COVID-19-Pandemie in den Mitgliedsstaaten abzumildern. Die Förderschwerpunkte liegen in der Digitalisierung der Bereiche Soziales, Gesundheit und Pflege, der Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung sowie der Unterstützung von Beschäftigung, Wirtschaft und Kultur.

DABe:I ist eines von rund 200 Projekten, die in Baden-Württemberg auf der Förderliste stehen und eines von 30 Projekten, die sich explizit mit „Digitalem Empowerment in der Sozialen Arbeit“ beschäftigen. So sollen unter anderem Fachkräfte in der Sozialen Arbeit geschult werden, damit sie digitale Kompetenzen in der praktischen Arbeit mit ihren Zielgruppen stärker einbringen können. Das Projekt wird bis Dezember 2022 in verschiedenen Bausteinen umgesetzt.

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