DMK-Förderpreis vergeben

(lifePR) ( Bonn, )
Auch in diesem Jahr hat das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) seinen Förderpreis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verliehen. Allerdings kann die Verleihung der Urkunden aufgrund der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen nicht im festlichen Rahmen anlässlich des DMK-Gesellschaftsabends stattfinden. Wie das DMK mitteilt, werden für die Überreichung der Urkunden nun individuelle Termine vereinbart.

Die diesjährigen Preisträger des DMK-Förderpreises sind Frau Dr. Annette Pfordt und Herr Jean-Paul Weis.

Frau Dr. Pfordt von der Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz, Department für Nutzpflanzenwissenschaften, erhält den Preis für ihre Dissertation „Occurrence and significance of Fusarium and Trichoderma ear rot in maize“. Die Jury urteilte, dass die vorgelegte Dissertation neue Erkenntnisse zum Kolbenfäulebefall sowohl hinsichtlich Rassenspektrum und -verteilung als auch in Bezug auf die Umwelt- und Managementwechselwirkungen erbracht habe. Besonders die Erkenntnisse zu F. temperatum seien neu. Außerdem seien die Darstellung und Auswertung der Ergebnisse und deren Diskussion hervorragend.

Herr Weis erhält den DMK-Förderpreis für seine Masterarbeit „Untersuchungen zur Bestimmung der Lagerungsdichte von Maissilagen mittels Penetrometer-Messtechnik“, die er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn am Institut für Landtechnik angefertigt hat. Die Gutachter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Arbeit in ihrer Gründlichkeit und Qualität der methodischen Vorgehensweise vorbildlich sei. Die Arbeit beinhalte wesentliche Erkenntnisfortschritte und leiste einen wichtigen Beitrag zur Messung der Lagerungsdichte von Maissilagen und zur Verbesserung der Qualitätssicherung im Prozess der Grobfutterkonservierung.

Der DMK-Förderpreis wird jährlich verliehen. Laut Ausschreibungsbedingungen sollen sich die Einreichungen mit der klassischen und molekularbiologischen Züchtung, dem Pflanzenschutz, dem Versuchswesen, der Produktion und Verwertung, der Ökologie oder der Ökonomik des Maisanbaus befassen und einen Beitrag zum wissenschaftlich-technischen Fortschritt leisten.
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