Mittwoch, 25. April 2018


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Neue Forschungsstelle des DAI in Ulaanbaatar, Mongolei, eröffnet

Berlin, (lifePR) - Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) arbeitet seit 1999 in der Mongolei. In enger Kooperation mit dem Institut für Archäologie der Mongolischen Akademie der Wissenschaften führt die Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des DAI in Bonn im Rahmen der Mongolisch-Deutschen Karakorum-Expedition Ausgrabungen im sog. Palastbezirk der altmongolischen Hauptstadt Karakorum durch.

Ein weiteres erfolgreiches Projekt der Zentrale des DAI in Zusammenarbeit mit russischen und mongolischen Wissenschaftlern bildete die Ausgrabung eines Eiskurgans im mongolischen Altaj (Olon Guuriin Gol) im Sommer 2006. Zudem arbeiten Wissenschaftler des DAI seit 2007 auch in der altuighurischen Hauptstadt Harbalgas.

Auf Grund dieser vielfältigen Unternehmungen faßte das DAI gemeinsam mit dem Institut für Archäologie der Mongolischen Akademie der Wissenschaften den Beschluß, eine eigene Forschungsstelle in Ulaanbaatar einzurichten. Dank einer großzügigen Spende der Theodor-Wiegand-Gesellschaft konnte diese Forschungsstelle am 21. August 2007 durch den Präsidenten des DAI, Prof. Dr. H. Parzinger, in Anwesenheit des Präsidenten der Mongolischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. B. Chadraa, sowie des deutschen Botschafters, U. Dreesen, eröffnet werden. Sie soll ein Zeichen setzen für die Präsenz des DAI in der Mongolei und den erklärten Willen, auch bis in fernere Zukunft an der archäologischen Erforschung der Mongolei kontinuierlich mitzuwirken.

Bezeichnend dafür ist das neue, längerfristig angelegte Orchon-Projekt des DAI, das im wesentlichen der Erforschung der uighurischen Hauptstadt Harbalgas im Orchon-Tal dienen soll. Im Rahmen der Eröffnung wurde ein entsprechendes Kooperationsabkommen in seiner mongolischen Vertragsfassung von den Präsidenten der Mongolischen Akademie und des DAI unterzeichnet –sichtbarer Ausdruck einer hervorragenden und zukunftsträchtigen Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten.
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