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Ansprechpartner:in Frau Brigitte Goertz-Meissner +49 30 24636920

Deutscher Heilbäderverband e.V. gegen eine Streichung der Eltern-Kind-Kur

(lifePR) (Berlin, )
Eltern mit Kindern und Alleinerziehende sind hohen Belastungen ausgesetzt. Sie stemmen täglich den Spagat zwischen Erziehung, Berufstätigkeit, Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen: das alles in einem immer herausfordernden Umfeld für Familien. Während der mehrjährigen Corona-Pandemie mussten sie weitreichende Einschränkungen durch wegbrechende Betreuungsstrukturen hinnehmen. Das alles belastet die Gesundheit nachweislich.

Umso überraschender nun der Vorstoß von Dr.med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die Mutter/Vater-Kind-Kur aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen zu streichen.

„Die Nachfrage nach Mutter/Vater-Kind Kuren ist deutschlandweit hoch“, so Brigitte Goertz-Meissner, Präsidentin des Deutschen Heilbäderverbandes e.V. 

Die Mutter-Kind/Vater-Kind Maßnahme ist eine der wenigen Möglichkeiten für Eltern und Kinder, eine Erkrankung zu verhindern und die Gesundheit zu stabilisieren. Die rechtliche Grundlage für diese medizinische Vorsorgemaßnahme für Mütter und Väter findet sich im fünften Sozialgesetzbuch (§ 24 SGB V.). Versicherte haben Anspruch auf eine stationäre Vorsorgeleistung, wenn die Maßnahme medizinisch notwendig ist, um eine Erkrankung zu vermeiden, die Gesundheit wieder zu stabilisieren oder eine Verschlimmerung zu verhindern. Die Durchführung erfolgt in einer anerkannten Mutter/Vater-Kind Klinik. Wenn das Kind selbst behandlungsbedürftig ist oder ansonsten keine Betreuung gegeben ist, können Kinder mitgenommen werden. Voraussetzung für die Eltern-Kind-Kur ist die ärztliche Verordnung dieser Maßnahme. Den Antrag reicht die versicherte Person bei der gesetzlichen Krankenkasse ein, diese genehmigt den Antrag.

 „Wir lehnen diesen Vorschlag ab, da wir um die Gesundheit von Eltern und Kindern fürchten.“, so Brigitte Goertz-Meissner.

Enormes Einsparpotenzial für die Gesetzlichen Krankenkassen ergibt sich nach Berechnungen von Deloitte, einer weltweit führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaft, unter anderem durch „die Optimierung von Prozessen sowie den Einsatz digitaler Technologien.“

Quelle: Deloitte:  https://www.deloitte.com/de/de/Industries/life-sciences-health-care/research/effizientes-ausgabenmanagement-in-der-gkv.html

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