Donnerstag, 19. Oktober 2017


Computerspiel Mission Serious: Aufklärung über Multiple Sklerose in neuer Dimension

Mit seinem digitalen Lernspiel "Mission Serious" beschreitet der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft neue Wege, um interaktiv über die Krankheit MS zu informieren

Hannover, (lifePR) - Wie Computerspiele eingesetzt werden können, um spielerisch Wissen zu vermitteln, zeigt der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft mit "Mission Serious".

Das digitale Lernspiel soll zum einen, insbesondere auch jüngere Nutzer, für die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose sensibilisieren, zum anderen vermittelt es auf spielerische, spannende Weise Wissen über die Pathophysiologie der Erkrankung.

"Myeline", die virtuelle Hauptfigur des Spiels, entführt die Nutzer in den Körper eines MS-Erkrankten und startet mit ihnen eine virtuelle Reise ins Zentrale Nervensystem. Myelines Welt ist von einer "Plage", der MS, bedroht und sie bittet die Spieler, gemeinsam mit ihr fünf Rätsel dieser unerklärlichen Geschehnisse aufzuklären.

Mit dem Computerspiel "Mission Serious" ergänzen der DMSG- Bundesverband und AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, ihre modernen, zeitgemäßen Aufklärung- und Informationstools um einen weiteren Baustein. Auf der Internetseite www.dmsg.de wartet eine spannende, abenteuerliche Mission.

Fachlich betreut wurde "Mission Serious" von den renommierten Neurologen und Vorstandsmitgliedern des Ärztlichen Beirates des DMSG-Bundesverbandes Prof. Dr. Ralf Gold, Direktor der Klinik für Neurologie am S. Josef-Hospital der Ruhr-Universität Bochum und PD Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof in Bad Wildbad. Finanziert wurde das digitale Lernspiel von der Techniker Krankenkasse im Rahmen der Projektförderung. Die technische Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma IAS, Berlin.
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Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 910 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.057 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 250 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG 46.000 Mitglieder. Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Bundespräsident Christian Wulff.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralner-vensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt. In Deutschland leiden rund 130.000 Menschen an MS. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt. MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar genetische Veranlagung eine Rol-le. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss. Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden. Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt.

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