Ein Ultraschall rettet Leben von Müttern und Babys in Liberia

Lebensbrücke International hilft in dem kleinen afrikanischen Land

Frau mit Kind sitzt auf einer Holzveranda
(lifePR) ( München, )
Wenn Menschen in Deutschland krank sind, bleiben sie entweder daheim und kurieren sich aus, oder sie lassen sich von Hausarzt oder Hausärztin untersuchen und ein Medikament verschreiben. Meistens sind sie damit nach kurzer Zeit wieder gesund und fit. „Unser Gesundheitssystem steht gerade jetzt wieder mehr in der Kritik. Aber im Großen und Ganzen können wir wirklich zufrieden sein. Egal, welche Behandlung wir brauchen – in der Regel bekommen wir sie problemlos. Und wenn wir mal ins Krankenhaus müssen, werden wir auch dort bestens versorgt. Davon können die Menschen im afrikanischen Liberia nur träumen,“ sagt Petra Windisch de Lates, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke und der Lebensbrücke International Deutschland. „Wer dort medizinisch gut versorgt werden will, muss das aus eigener Tasche zahlen. Und das können die meisten leider nicht.“

Eine Klinik gibt den Kranken Hoffnung

Die private Hilfsorganisation unterstützt in dem armen Land an der Westküste Afrikas schon lange eine ganze Reihe von Projekten, unter anderem die „Our Hope Medical Clinic“ am Stadtrand der Hauptstadt Monrovia. „Die Einrichtung ist so etwas wie die Polikliniken bei uns, d.h. sie versorgt Patienten ambulant, allerdings deckt sie nicht nur einen, sondern mehrere ganz wichtige medizinische Bereiche ab: Notfälle, Entbindungen, Mutter-Kind-Betreuung, Labor für Blut- und andere Untersuchungen, Impfungen gegen Infektionskrankheiten wie Masern oder Hepatitis, Behandlung von Malaria und Beratung zur Familienplanung und Geburtenregelung. Die Klinik ist eine von wenigen medizinischen Einrichtungen in Liberia und hat einen sehr guten Ruf – entsprechend groß ist der Andrang,“ berichtet Petra Windisch de Lates.

Das direkte Einzugsgebiet der Klinik in dem schnell wachsenden Vorort der Hauptstadt umfasst allein schon 20 Tausend Menschen. Aber viele Patientinnen und Patienten aus der Umgebung nehmen teils stundenlange Fußmärsche in Kauf, denn sie wissen, dass sie nur in der „Our Hope Medical Clinic“ die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Die private Klinik finanziert sich vorwiegend aus Spenden. Die Behandlung ist nicht kostenfrei, aber „wer kein Geld hat, wird deshalb nicht abgewiesen“, sagt die Vorstandsvorsitzende der Lebensbrücke International Deutschland. Daher seien die Spenden besonders wichtig, um den Klinikalltag am Laufen zu halten.

Auf dem Motorradtaxi zur Entbindung

„Früher“, erinnert sie sich, „wurden die Frauen zur Entbindung auf dem Motorradtaxi in die Klinik gebracht, eine ebenso abenteuerliche wie gefährliche Fahrt.“ Nachdem die Hilfsorganisation der Klinik einen funktionstüchtigen Rettungswagen spenden konnte, werden die Schwangeren damit abgeholt. Aber der Rettungswagen versorgt auch Familien und alte Menschen mit wichtigen Medikamenten, denn für viele ist der Weg in die Klinik zu beschwerlich.

Petra Windisch de Lates: „Liberia ist ein sehr armes Land, das trotzdem konsequent versucht, das Gesundheitssystem seiner Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Aber das dauert. Es fehlt weniger an Medikamenten als an der Infrastruktur: Ausreichende Stromversorgung – wichtig z.B., damit Medikamente, Blutkonserven etc. kühl gelagert werden können. Gepflasterte Zufahrten zu den medizinischen Einrichtungen und Computer für die digitale Patientenverwaltung, um nur ein paar zu nennen.“

Ein mobiles Ultraschallgerät soll Leben retten

Von ihrem letzten Besuch in der „Our Hope Medical Clinic“ im Februar 2021 hat die Vorstandsvorsitzende der Lebensbrücke International Deutschland eine Liste mit den allernötigsten Anschaffungen mitgebracht. Am dringendsten benötigt wird ein mobiles Ultraschallgerät für den Rettungswagen, um Schwangere, aber auch Patienten mit Verdacht auf einen Herzinfarkt gleich vor Ort untersuchen und dadurch Menschenleben retten zu können. Das Gerät kostet rund 6000 Euro. Die private Hilfsorganisation will die Klinik bei der Finanzierung dieser wichtigen Anschaffung unterstützen.

Petra Windisch de Lates bittet Sie, liebe Leserinnen und Leser, sehr herzlich um Ihre Hilfe. „Wir hier in Deutschland können bei aller Kritik an unserem Gesundheitssystem dennoch sicher sein, dass wir umfassend versorgt werden, wenn wir krank sind oder einen Unfall haben. Bitte, helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, den Menschen in Monrovia ein bisschen von dieser Sicherheit zu schenken. Personal und Patienten der „Our Hope Medical Clinic“ setzen ihre ganze Hoffnung auf uns.“

So spenden Sie für die „Our Hope Medical Clinic“

Spendenkonto
Lebensbrücke Int. Deutschland
IBAN:   DE87 2003 0300 0054 1440 00
Stichwort: Ultraschall für Afrika
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