Dienstag, 24. Oktober 2017


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Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention informiert: "Fußballfieber" kann für Herzpatienten gefährlich werden

Sportärzte raten zur Vorsorge mit Beta-Blockern

Freiburg, (lifePR) - Stress durch ein spannendes Fußballspiel des "eigenen" Teams gefährdet einer neuen Studie zu Folge Herzpatienten und führt nachweislich zu kardialen Zwischenfällen. Beobachtungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 haben gezeigt, dass bei Spielen der deutschen Mannschaft vermehrt Herzprobleme bei Zuschauern auftraten, die zum Einsatz des Notarztes führten. Es wurden Daten von 4.279 Patienten ausgewertet. Zudem kam es während der Spiele der deutschen Mannschaft häufiger zu Angina pectoris und Herzinfarkt. 71,5 Prozent der Patienten waren Männer mit einem Durchschnittsalter von 65,4 Jahren. Ähnliches war schon bei englischen Zuschauern nach der letzten Europameisterschaft berichtet worden.

Professor Dr. Herbert Löllgen aus Remscheid, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, Sportarzt und Kardiologe, rät allen Herzpatienten, vor den Spielen der deutschen Mannschaft einen Beta-Blocker einzunehmen oder Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten. Herzpatienten, die sich sehr leicht aufregen, sollten auf Spiele der eigenen Mannschaft verzichten und besser einen Spaziergang als wirksame und praktische Prävention machen.
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Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V.

Die 1912 gegründete Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) ist die zentrale ärztliche Institution auf den Gebieten der Sportmedizin sowie der Gesundheitsförderung und Prävention durch körperliche Aktivität. Neben der Förderung von sport- und präventivmedizinischer Forschung, Lehre sowie Fort- und Weiterbildung setzt die DGSP viele Projekte zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung um. Sie ist die Vereinigung der 18 Landesverbände für Sportmedizin und mit ihren rund 11 000 Mitgliedern eine der größten wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland.

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