Montag, 18. Dezember 2017


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DGFP-Studie: Elterngeld erfordert flexiblere Personalplanung

Düsseldorf, (lifePR) - Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist mit einer aktuellen Befragung unter ihren Mitgliedsunternehmen der Frage nachgegangen, wie Personalmanager die Auswirkungen des Elterngeldes einschätzen. An der Untersuchung haben sich 142 von 1047 zufällig ausgewählten Unternehmen beteiligt.

Elterngeld erfordert flexiblere Personalplanung

57 Prozent der befragten Personalmanager rechnen damit, dass aufgrund der Einführung des Elterngeldes die Personalplanung flexibler werden muss. 52 Prozent gehen davon aus, dass das Interesse an familienfreundlichen Angeboten zunehmen wird. Die Mehrheit der Personalmanager (80 Prozent) erwartet, dass sich das Elterngeld auf das eigene Unternehmen insgesamt weder positiv noch negativ auswirken wird.

Familienorientierung ist kein neues Thema
Nur 7 Prozent der untersuchten Unternehmen nehmen die Einführung des Elterngeldes zum Anlass, verstärkt über eine familienorientierte Personalpolitik nachzudenken. Knapp die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) beschäftigt sich bereits seit längerem intensiv mit diesem Thema. 35 Prozent der befragten Personalmanager berichten, dass ihnen die Zeit fehlt, entsprechende Konzepte zu erarbeiten.

Große Unternehmen sind besonders familienfreundlich
In großen Unternehmen gibt es besonders viele Maßnahmen, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Elternzeit erleichtern können. Insbesondere bei der Unterstützung der Kinderbetreuung, bei Weiterbildungsangeboten während der Elternzeit und bei Netzwerk- und Patenprogrammen für Eltern haben größere Unternehmen die Nase vorn.

Unternehmen nutzen noch nicht alle Möglichkeiten zur Unterstützung von Familien
Der Gestaltungsspielraum der Unternehmen, auch kleinerer, ist noch nicht ausgeschöpft: Beispielsweise können sich 59 Prozent der befragten Personalmanager vorstellen, künftig die Führungskräfte gezielt für die Belange von Eltern zu sensibilisieren; 54 Prozent denken über Einarbeitungsprogramme für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit nach.

Personalmanager wünschen sich mehr Unterstützung durch die Führungskräfte Für die Einführung und Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen wünschen sich 54 Prozent der Personalmanager mehr Unterstützung durch die Führungskräfte. 47 Prozent erhoffen sich mehr Eigeninitiative der Eltern.

Personalmanager halten Familienorientierung für ein wichtiges Zukunftsthema 85 Prozent der befragten Personalmanager prognostizieren, dass eine familienorientierte Personalpolitik für ihr Unternehmen in den nächsten zehn Jahren an Bedeutung gewinnen wird.
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