Noch eine Woche "Tour"-Leiden: Fahrer auf Continental-Reifen mit weiteren Erfolgen

Sylvain Chavanel (Foto: Roth-Foto)
(lifePR) ( Hannover, )
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-Fahrer mit Reifen aus Korbach bei Ausreißern und Sprintern schnell unterwegs
-"Dreikampf" um die "Krone der Sprinter"

Nach 14 von 20 schweren Tagesabschnitten der 97. Tour de France haben die 175 verbliebenen Fahrer im Peloton noch eine Woche unterschiedlichster Prüfungen vor sich, bevor am kommenden Sonntag das Ziel unter dem Arc de Triomphe in Paris erreicht ist. Auch in den vergangenen Tagen haben die Fahrer der fünf Teams, die mit Continental-Reifen bei der schwierigsten Radrundfahrt der Welt unterwegs sind, wieder Zeichen gesetzt und ihre Anwartschaft auf vordere Plätze in den verschiedenen Kategorien untermauert.

Einer der angriffslustigsten und mutigsten Fahrer dieser "Tour der Leiden" ist der Franzose Sylvain Chavanel vom Team Quick Step, der im bisherigen Tour-Verlauf nicht nur zwei Mal das Gelbe Trikot des Spitzenreiters trug, sondern sich auch immer wieder in Fluchtgruppen befand, die dem Feld teils mit mehreren Minuten Vorsprung davon gefahren waren. Dafür erhielt er schon den "Prix de la combativité", der täglich dem angriffsmutigsten Fahrer zuerkannt wird. Nach der ersten schweren Pyrenäen-Etappe liegt der 31jährige Franzose, der von seinen Landsleuten immer wieder frenetisch gefeiert wird, unter den Top 30 der Gesamtwertung.

Eine schier unglaubliche Vorstellung zeigt seit dem Start in Morzine Weltmeister Cadel Evans aus dem Team BMC Racing, der ebenfalls auf die handgemachten Spezialreifen aus Korbach vertraut. Nachdem er einen Tag, nachdem er in das "Maillot jaune" gefahren war, sich mit einem gebrochenen Ellenbogen über die Etappe und den Col de la Madeleine gequält hatte, vollbringt der Australier Tag für Tag eine unglaubliche Energieleistung und geht immer wieder aufs Rad. Er liegt derzeit auf einem unglaublichen 19. Rang und zeigt, was ein wahrer Kämpfer und "Gigant der Tour" ist.

Immer wieder in den Erfolgs-Schlagzeilen ist auch der Brite Mark Cavendish aus dem Team HTC Columbia, einer weiteren Equipe, die auf die Erfahrung aus dem Hause Continental setzt. Der Kampf um das "Grüne Trikot" des besten Sprinters dieser Tour ist in diesem Jahr so eng wie noch nie und der Mann von der Isle of Man ist mit seinen Spezialreifen, die für den Fight auf den letzten Metern ausgelegt sind, mittendrin im Geschehen. Auf der elften Etappe von Sisteron nach Bourgles-Valence holte er sich bereits seinen dritten Tagessieg in dieser superschweren Rundfahrt. Gemeinsam mit dem Italiener Alessandro Petacchi (Lampre) und dem Norweger Thor Hushovd (Cervelo) streitet sich der Mann von HTC Columbia in einem begeisternden Dreikampf um die Krone des Sprintkönigs dieser Rundfahrt.

Unter den "Top Five" der Gesamtwertung fährt als Fünft-Platzierter auch nach der 14. Etappe immer noch der vor Tour-Beginn nicht so hoch eingeschätzte Jurgen van den Broeck aus dem Team Omega-Pharma Lotto, das eine von insgesamt fünf mit Continental-Reifen ausgestatteten Vertretungen ist. Der 27jährige Belgier ist bis jetzt eine der großen Überraschungen der vergangenen zwei Wochen und hofft jetzt darauf, dass ihn sein Team auf den beiden restlichen schweren Tagesabschnitten über die Pyrenäen weiter so glänzend unterstützen kann. Dann nämlich wäre es möglich, eine vordere Platzierung im Endklassement zu erreichen. Dass er auch im abschließenden Einzelzeitfahren am Samstag dagegen halten kann, hat er bereits bewiesen. Vor drei Jahren stand er als Dritter auf dem Podium der belgischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren und erwies sich dabei als Fachmann im Rennen gegen den Sekundenzeiger.
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