Continental baut mit offizieller Eröffnung des neuen Reifenwerkes in Kaluga Präsenz in Russland aus

Nikolai Setzer, Mitglied des Continental-Vorstands und Leiter der Reifen-Division
(lifePR) ( Hannover/Kaluga, Russland, )
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- Jährliche Produktionskapazität von rund vier Millionen Reifen in der ersten Phase
- Produktionsschwerpunkt liegt auf den Pkw-, 4x4- und Van-Reifenmarken Continental, Gislaved und Matador - insbesondere für den russischen Markt
- Investitionen von rund 240 Millionen Euro sind Teil des globalen Wachstumsprogramms von Continental


Der Continental-Konzern, einer der weltweit führenden internationalen Automobilzulieferer und Reifenhersteller, hat heute mit dem Beginn der Serienproduktion sein neues Reifenwerk in Kaluga offiziell eröffnet. Der im November 2011 begonnene Bau des Werkes wurde in weniger als zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen und lag damit im Zeitplan.

"Das neue Greenfield-Projekt in Kaluga bildet als eine der modernsten und technisch fortschrittlichsten Produktionsstätten von Continental die Hauptsäule unserer langfristigen Wachstumsstrategie in Russland. Damit haben wir einen großen Schritt in Richtung unserer Kunden im Ersatzgeschäft und zur Erfüllung unserer Verpflichtungen gegenüber führenden Automobilherstellern getan, die ebenfalls in dieser Region Werke errichtet haben", erklärt Nikolai Setzer, der im Continental-Vorstand für die Division Reifen verantwortlich ist. "Ich freue mich sehr, an der heutigen Eröffnungsfeier des Werkes teilzunehmen, nachdem ich bereits den ersten Spatenstich im Jahr 2011 miterlebt habe. Es ist großartig zu sehen, dass ein so umfangreiches Projekt so schnell und mit einer solchen Präzision realisiert wurde, und ich möchte im Namen des Vorstands dem gesamten Projektteam sowie unseren Partnern und den Behörden vor Ort meinen Dank für die erstklassige Unterstützung aussprechen und sagen, wie stolz wir auf dieses hervorragende Ergebnis sind." Um die angestrebte jährliche Kapazität von vier Millionen Reifen in der ersten Phase zu erreichen, in der Continental insgesamt 240 Millionen Euro investiert, sollen bis 2015 mehr als 800 Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Mit der Eröffnung des Continental-Werkes in Kaluga ist das Automotive-Cluster in der Region auf drei Dutzend Unternehmen angewachsen. Darin steckt ein sehr großer Mehrwert, denn die Produkte werden in Kaluga produziert, und unsere Ingenieure werden nicht nur ihr Wissen vergrößern, sondern als Ergebnis dieser internationalen wissenschaftlichen und technologischen Zusamenarbeit auch unsere Produkte verbessern. Ich bin sehr froh darüber, dass dieses bedeutende Projekt durch die gelungene Kooperation von Spezialisten aus der Region Kaluga mit den Experten von Continental erfolgreich und innerhalb des vorgesehenen Zeitplans gemeistert wurde", sagte Anatoly Artamonov, der Gouverneur der Region Kaluga.

In der Stadt Kaluga existiert bereits eine gut etablierte Industrieansiedlung der großen europäischen Automobilhersteller wie Volkswagen, PSMA, Volvo Trucks und wichtiger Zulieferer wie Magna, Faurecia, Benteller, Gestamp und anderer. Der neue Reifenproduktionsstandort in der Region wird dazu beitragen, die Zahl der modernen Hightech-Produktionsstätten weiter zu erhöhen und die Nachfrage von Automobilherstellern wie Fahrzeugbesitzern gleichermaßen mithilfe der vorhandenen Händlerkette in maximal möglichem Maße zu erfüllen.

"Die in dem Werk produzierten Reifen sollen an Reifenhändler beziehungsweise im Reifenersatzgeschäft sowie an russische Automobilhersteller abgesetzt werden. Der wichtigste Wettbewerbsvorteil von Continental ist nicht nur die Produktion vor Ort, sondern auch die Tatsache, dass wir von Beginn an die höchsten europäischen Qualitätsstandards erfüllen. Unsere russischen Kunden werden von Produkten profitieren, die nach den Normen ISO/TS 16949 zertifiziert sind", kommentiert Jaron Wiedmaier, Leiter Marketing & Vertrieb und Geschäftsführer von "Continental Tires RUS". Das Produktionsportfolio wird aus Pkw-, 4x4- und Van-Sommer- und -Winterreifen - bespikte und ohne Spikes - der Marken Continental, Gislaved und Matador bestehen. Für die Herstellung von Spikereifen mit verbesserter Widerstandsfähigkeit gegen das Ausfallen der Spikes werden Technologien höchster Komplexität zum Einsatz kommen, die bisher nur in einem weiteren Continental-Werk, nämlich in Korbach in Deutschland, angewendet werden.

"Ich möchte der Belegschaft für ihre Anstrengungen, ihre Leidenschaft, ihre Ausdauer und ihren großartigen Teamgeist danken und den Mitarbeitern zu diesem bedeutenden Ereignis gratulieren. Innerhalb der letzten zwei Jahre ist die Zahl der Beschäftigten von 10 auf 500 angewachsen, um den Neubau einer modernen Produktionsstätte auszuführen, mehr als 500 Lkw-Ladungen an Material und Ausrüstungen anzuliefern und zu installieren sowie schließlich die gesamte benötigte Infrastruktur und Logistik zu erstellen. Dabei hat jeder einzelne Beteiligte sein Bestes gegeben, um das Projekt fristgerecht und unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards zu ralisieren. Ich danke auch den Behörden der Region Kaluga für ihre kontinuierliche Unterstützung dieses Projekts und ihren Beitrag zum Gelingen.

Dieses hohe Niveau der Zusammenarbeit beweist erneut, dass Kaluga ein komfortabler Industriestandort mit Perspektive und einem exzellenten Potenzial an Fachkräften in einem hervorragenden Geschäftsumfeld ist", sagt Georgy Rotov, Leiter Produktion und Werksleiter von OOO Continental Kaluga.

Die hohen Anforderungen, die Continental an die Qualität der Produkte und der Produktionsprozesse stellt, verlangen auch gründliche und umfangreiche Schulungen des Personals. Alle für die Technik und die Verwaltung zuständigen Experten von OOO Continental Kaluga, die für die Vorbereitung der Produktion für den Serienstart verantwortlich waren, wurden in den europäischen Continental-Werken umfassend geschult. Sie haben von den Erfahrungen unserer Experten profitiert und setzen dieses Wissen jetzt auf bemerkenswerte Weise um.

Die Expansion insbesondere in den BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien und China) ist eines der strategischen Kernziele der Continental-Reifen-Division für das nächste Jahrzehnt. Neben Investitionen von rund 350 Millionen Euro jährlich für die Erweiterung der vorhandenen Reifenwerke wird Continental bis 2016 eine Milliarde Euro in zusätzliche Produktionskapazitäten in der ganzen Welt investieren, um eine bessere Balance der globalen Produktiosstandorte zu gewährleisten. Der neue Produktionsstandort im chinesischen Hefei wurde 2011 gegründet und befindet sich bereits in der zweiten Phase, deren Ziel eine Erweiterung der Jahreskapazität auf acht Millionen Reifen ist. In der Zwischenzeit wurde in Hefei auch ein Werk für Fahrradreifen gebaut. Und derzeit befindet sich in Sumter, USA, ein weiteres neues Werk für Pkw-Reifen im Bau.

In Kaluga ist Continental zurzeit mit drei Fertigungsstandorten vertreten. Neben dem neu eröffneten Reifenwerk OOO Continental Kaluga investiert Continental auch in den Ausbau der Kapazitäten im Werk "Continental Automotive Systems RUS" für die Produktion von elektronischer Automobilkomponenten und Elementen für die Kraftstoffverteilung. Außerdem schließt Continental gerade den Bau eines ContiTech-Werkes ab, in dem Klimaanlagen und Servolenksysteme produziert werden sollen. Dies unterstreicht das ernsthafte Bestreben des Continental-Konzerns, seine Partnerschaft mit der Region Kaluga weiter auszubauen und die Position auf dem russischen Markt zu festigen.
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