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Pressemitteilung BoxID: 726109 (CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB)
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Opel gerät im Abgasskandal unter Verdacht – KBA kündigt Rückruf an

Razzia bei Opel in Rüsselsheim und Kaiserslautern – Verdacht der Abgasmanipulationen bei Insignia, Zafira und Cascada

(lifePR) (München, ) Der Abgasskandal könnte Opel erreicht haben. Ermittler des Landeskriminalamts Hessen durchsuchten am Montag, 15.10.2018, die Opel-Geschäftsräume in Rüsselsheim und Kaiserslautern. Es geht um den Verdacht von Abgasmanipulationen bei Diesel-Fahrzeugen. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat am gleichen Tag den Rückruf von ca. 100.000 Opel-Fahrzeugen angekündigt.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen insgesamt rund 95.000 Fahrzeuge der Modelle Insignia, Zafira und Cascada mit der Abgasnorm Euro 6. Es besteht der Verdacht, dass Opel eine unzulässige Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung verwendet hat. „Wir ermitteln wegen des Anfangsverdachts des Betruges wegen Inverkehrbringens von Dieselfahrzeugen mit manipulierter Abgas-Software", wird Oberstaatsanwältin Nadja Niesen in verschiedenen Medien zitiert.

Opel hat die Ermittlungen zum „Thema Emissionen“ bestätigt. Der Autobauer steht aber weiter auf dem Standpunkt, dass die Fahrzeuge vorschriftsmäßig seien. Bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt und dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) scheint man allerdings anderer Auffassung zu sein. Kurz nachdem die Durchsuchungen bekannt geworden waren, teilte das KBA mit, dass es den Rückruf von rund 100.000 Opel-Fahrzeugen anordnen werde. Die Behörde hält eine gefundene Abschalteinrichtung für unzulässig.

Schon im Juli musste sich Opel gegenüber dem KBA zur Funktionsweise einer Abschalteinrichtung in drei Modellen äußern. Diese Funktion regelt die Abgasreinigung in bestimmten Situationen herunter. Autobauer begründen dies häufig mit dem Schutz des Motors. Das KBA ist von dieser Erklärung offenbar nicht überzeugt.

„Mit Opel gerät ein Autobauer in den Blickpunkt, der im Abgasskandal bisher keine große Rolle gespielt hat. Bestätigt sich der Verdacht, wäre Opel tief im Dieselskandal angekommen“, sagt Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz, CLLB Rechtsanwälte München.

Den betroffenen Kunden stehen unter Umständen Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller zu, die darauf gerichtet wären, den Fahrzeugerwerb rückgängig zu machen oder einen Minderwert des Fahrzeugs aufgrund der Betroffenheit vom Dieselskandal ersetzt zu verlangen. „Betroffene Opel-Kunden können dabei von den Erfahrungen aus dem VW-Abgasskandal profitieren. Hier gibt es bereits zahlreiche verbraucherfreundliche Urteile“, so Rechtsanwalt Dr. Leitz.

CLLB Rechtsanwälte bietet geschädigten Autokäufern eine kostenfreie Erstberatung an.

Mehr Informationen: https://www.diesel-abgasskandal.de/

CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Jusitizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz (2008) und Thomas Sittner (2017) zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefaßt: Wir können Klagen.