Sonntag, 17. Dezember 2017


Opalenburg kündigt Anlegern

Anleger der Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co. SafeInvest 2. KG erhalten außerordentliche Kündigungen – Zusammenfassung der Gesellschafterversammlung

München, (lifePR) - CLLB Rechtsanwälte haben für mehrere Anleger die Gesellschafterversammlung der Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co. SafeInvest 2. KG am 25.10.2017 in München wahrgenommen.

Geschäftsführer Martin Staratschek präsentierte hier die aktuellen Zahlen der Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co. SafeInvest 2. KG. Ausweislich der an die Anleger verteilten vorläufigen Gewinn- und Verlustrechnung 2016 haben sich die Zahlen nach Auffassung der CLLB Rechtsanwälte im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich verschlechtert. So stiegen die Erträge zwar von € 57.320,58 in 2015 um € 15.339,60, gleichzeitig stiegen allerdings auch die Aufwendungen um € 127.396,97. Das Ergebnis des Geschäftsjahres gibt die Gesellschaft mit einem Verlust in Höhe von € 231.744,18 an, so dass der Verlust im Vergleich zu 2015 nochmals um € 91.057,37 höher ausfiel.

Diesen alarmierenden Zahlen konnten von der Geschäftsführung nach Einschätzung der CLLB Rechtsanwälte wenig konkrete Maßnahmen entgegengesetzt werden. Sämtliche Beschlüsse der Tagesordnung wurden von der Gesellschafterversammlung wie vorgeschlagen gefasst, nicht zuletzt durch die auf der Versammlung vorhandene Stimmenmehrheit der neuen Treuhänderin Opalenburg Beteiligungs- Treuhand GmbH. So wurde insbesondere auch der Rahmensondervergütungsvertrag mit der OPALENBURG Vermögensverwaltung AG rückwirkend genehmigt und damit die Kosten, die Herr Staratschek mit rund € 100.000,00 angab, gebilligt.

Zwei Tage vor der Versammlung hat die Gesellschaft wohl im großen Stil außerordentliche Kündigungen gegenüber Anlegern ausgesprochen, die auf (angebliche) Zahlungsrückstände mit Rateneinlagen gestützt wurden. Auch gegenüber Mandanten der CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in München und Berlin wurden entsprechende außerordentliche Kündigungen ausgesprochen. In keinem dieser Fälle liegen nach Auffassung von CLLB Rechtsanwälte die Voraussetzungen für eine Kündigung durch Opalenburg vor. CLLB Rechtsanwälte treten diesen Kündigungen daher entgegen.

CLLB Rechtsanwälte empfehlen Anlegern der Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co. SafeInvest 2. KG daher, die Kündigungen durch eine auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei überprüfen zu lassen und die Kündigungen ggfs. zurückzuweisen. Im Fall der außerordentlichen Kündigung durch die Gesellschaft wegen Zahlungseinstellung erhalten Anleger nur ein geringeres Auseinandersetzungsguthaben. Nach dem Gesellschaftsvertrag schuldet der Anleger in diesem Fall der Gesellschaft nicht nur das Agio in voller Höhe, sondern zudem auch eine Abgangsentschädigung in Höhe von 23,00% der vertraglich vereinbarten Einlagensumme.

Daneben wird den betroffenen Anlegern empfohlen, anwaltlich prüfen zu lassen, ob Erfolg versprechende Möglichkeiten zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen bzw. von außerordentlichen Kündigungen der Verträge durch die Anleger bestehen. In vielen Fällen übernehmen zudem bestehende Rechtsschutzversicherungen der Anleger die mit einer Anspruchsdurchsetzung verbundenen Kosten. Wichtig dabei ist, wegen möglicher Verjährung nicht zu lange zu warten.
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CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Jusitizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz (2008) und Thomas Sittner (2017) zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefaßt: Wir können Klagen.

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