Sonntag, 24. September 2017


Augenlasern – Private Krankenkassen müssen Kosten erstatten – Auch für OPs aus der Vergangenheit !

CLLB Rechtsanwälte führen zahlreiche Klageverfahren

München, Berlin, (lifePR) - Es erstaunt die Anwälte von CLLB Rechtsanwälte, wie schwer sich verschiedene private Krankenversicherungen damit tun, die jüngere Rechtsprechung zum Thema Augenlasern zu akzeptieren und die angefallenen Behandlungskosten zu übernehmen.

Diverse Gerichte haben entschieden, dass private Krankenversicherungen die Kosten einer Augenlaseroperation zu tragen haben. Insbesondere das bei Krankenversicherungen beliebte Argument, der Versicherungsnehmer könne zum Ausgleich seiner Sehschwäche eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, weshalb es sich bei einer Augenlaseroperation nicht um eine medizinisch notwendige Heilbehandlung handele, findet bei den Gerichten regelmäßig kein Gehör.

Kurz und knackig hat das Amtsgericht Schwabach insoweit formuliert:

„Auch eine geringgradige Kurzsichtigkeit erfüllt als anormaler Körperzustand den versicherungsrechtlichen Krankheitsbegriff. Die LASIK-Operation stellt eine medizinisch notwendige Heilbehandlung zur Beseitigung oder Linderung der Fehlsichtigkeit i.S.v. § 1 Abs. 2 MB/KK dar, deren Kostenübernahme von der privaten Krankenversicherung nicht mit Verweis auf die kostengünstigere Versorgung mit Brille oder Kontaktlinsen abgelehnt werden kann.“ AG Schwabach, Urteil vom 27.01.2016 - 2 C 1428/13

Diese Auffassung vertreten inzwischen die meisten mit solchen Fällen befassten Gerichte, so jedenfalls die Einschätzung von CLLB Gründungspartner Rechtsanwalt István Cocron, der zahlreiche Mandanten nach ihren Augenoperationen in Verfahren gegen ihre Krankenversicherung wegen der Kostenerstattung betreut.

Die von CLLB vertretenen Patienten haben sich zur Verbesserung ihrer Sehkraft einer entweder Augenlaseroperationen oder einem Austausch der Linsen (refraktiver Linsentausch) unterzogen. Das Problem, dass die Krankenversicherungen die Kosten nicht tragen wollen, ist bei beiden Operationen leider nicht selten.

Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung zu diesem Thema kann es sich daher lohnen, einen Anwalt hinzuzuziehen.

Verfügt der Patient zudem über eine Rechtsschutzversicherung, bestehen zudem gute Chancen, dass diese die gesamten Kosten der Anspruchsdurchsetzung übernehmen, einschließlich der Kosten eines eventuellen gerichtlichen Verfahrens

Die Kanzlei CLLB rät aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung, vermeintliche Ansprüche in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt von einer spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen, um nicht unnötig auf Erstattungsansprüche zu verzichten. Patienten, die sich innerhalb der letzten drei Jahr an den Augen haben operieren lassen, sollten zudem prüfen, ob ihnen nicht nachträglich noch Erstattungsansprüche zustehen.

Pressekontakt: Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaftsgesellschaft m. b. B., Panoramastraße 1, 10178 Berlin,
Tel: 030 – 288 789 60; Fax: 030 – 288 789 620 Mail: cocron@cllb.de Web: www.cllb.de
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CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Jusitizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz (2008) und Thomas Sittner (2017) zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefaßt: Wir können Klagen.


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