Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai

Klinikum Christophsbad optimiert Schlaganfall-Station

Blick in die Stroke Unit des Klinikums Christophsbad: Pflegekräfte, Logopäden, Ärzte am Bett eines In-tensivpatienten, Foto: Christophsbad/Carlucci
(lifePR) ( Göppingen, )
Der Tag gegen den Schlaganfall findet jedes Jahr am 10. Mai statt und wurde von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Bevölkerung über Risikofaktoren, Schlaganfallsymptome und die Notwendigkeit einer schnellen Behandlung aufzuklären. Pünktlich zum Tag gegen den Schlaganfall konnte das Klinikum Christophsbad mit seinem Schlaganfall- und Intensivbereich in eine neu eingerichtete und optimierte Station umziehen.

„Unsere neurologische Intensiv- und Schlaganfallstation mit Stroke Unit ist im selben Gebäude zwei Stockwerke höher gezogen. Dies hatte den Vorteil, dass alle notwendigen in diesem Gebäude integrierten Fachbereiche weiterhin mit direkter Anbindung erreicht werden. Darüber hinaus beeinträchtigten die Umbauarbeiten den laufenden Betrieb in keiner Weise“, erklärt Christophsbad-Geschäftsführer Oliver Stockinger. „In den letzten Monaten konnten wir konzentriert die neue Station aus ablauforganisatorischer als auch baulicher Sicht und technischer Sicht auf das modernste Niveau heben.“ Nach Professor Norbert Sommer, Chefarzt der Klinik für Neurologie, birgt die neu ausgestattete Station viele Vorteile: „Für den Schlaganfall- und Intensivbereich steht jetzt eine deutlich größere und optimal ausgenutzte Fläche zur Verfügung. Dadurch können wir im Laufe des Jahres die Bettenzahl von bisher 14 auf 19 erhöhen und mehr Einzelzimmer für die schwerkranken, oft auch isolierpflichtigen Patienten bereitstellen. Alle Zimmer sind als Intensivüberwachungsplätze ausgerichtet, einschließlich Monitoringeinheit, Druckluft- und Sauerstoffanschlüssen. Die ganze Station ist weiträumiger, viel luftiger und wirkt dadurch ruhiger, was für die Patienten aber auch für die dort Tag und Nacht tätigen Mitarbeiter ein Gewinn ist. Insbesondere die bettlägerigen Patienten profitieren von weiteren Extras wie beispielsweise einer Liegenddusche.“

Nach Professor Sommer ist der Aktionstag gerade in der derzeitigen Pandemie wichtig. Er beobachtet, dass Patienten aktuell zögern, ins Krankenhaus zu gehen – aus Sorge vor einer Ansteckung mit Corona. „Das ist ein Fehler! Bei Verdacht auf einen Schlaganfall bitte sofort und unverzüglich reagieren und die 112 wählen!“, stellt Professor Sommer klar. „Eine schnelle Behandlung ist lebenswichtig und entscheidet über das Ausmaß der Zellschäden im Gehirn. Bei uns sind alle Maßnahmen getroffen, um eine Ansteckung mit Covid-19 zu vermeiden. Infizierte Patienten werden streng von anderen Erkrankten getrennt.“

Was ist ein Schlaganfall?

Als Schlaganfall bezeichnet man eine Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu Störungen von Hirnfunktionen führen kann. Man unterscheidet einen Hirninfarkt, der durch einen Verschluss eines Gefäßes bedingt ist, von einer Hirnblutung, wie sie bei zu hohem Blutdruck auftreten kann. Jedes Jahr erleiden circa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Das ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter.

FAST-Test: Wie erkenne ich einen Schlaganfall?

Ein Schlaganfall ist auch für Laien häufig leicht zu erkennen. Der FAST-Test ist für jeden anwendbar und kann Leben retten:

FACE (Gesicht): Bitten Sie die Person, zu lächeln. Ist das Lächeln einseitig?

ARMS (Arme): Kann die Person die Arme nach vorne strecken und dabei die Handflächen nach oben drehen?

SPEECH (Sprechen): Ist Sprechen unklar oder nicht möglich?

TIME (Zeit): Wählen Sie unverzüglich die 112 und schildern Sie die Symptome. Zeit ist Hirn!
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