Benvenuti im Christophsbad

Drei Pflegefachkräfte aus Süditalien verstärken Pflegeteams im Klinikum Christophsbad

V.l.n.r. Malek Hatiou (Ital.), Sandra Möbius (Stv. Stationsleiterin GR 1), Serena Pia Germano (Ital.) und Fabrizia Fassarai (Ital.) (lifePR) ( Göppingen, )
In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bund e.V. konnte das Klinikum Christophsbad zur Verstärkung seiner Pflegeteams drei Pflegefachkräfte aus Süditalien gewinnen. Beim Hospitationstag am 7. März lernten Fabrizia Fassarai, Serena Pia Germano und Malek Hatiou das Christophsbad zum ersten Mal kennen. Nach einem Rundgang sowie der Bereitstellung von Dienstkleidung, stand ein Schnupperbesuch auf der Station GR 2 auf dem Programm. Inzwischen haben alle drei Italienerinnen die B1-Sprachprüfung Ende März bestanden. Seit dem 8. April arbeiten sie als Pflegehilfskräfte auf den Stationen GR 1 und GR 2 der Klinik für Geriatrischen Rehabilitation, leben in einer Wohngemeinschaft auf dem Klinikgelände und besuchen berufsbegleitend Deutschkurse bis zum Erreichen des Sprachzertifikats B2 Ende des Jahres 2019. Mit diesem erhalten sie die deutsche Berufsurkunde ausgestellt und können dann offiziell als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen durchstarten.

„Um unsere Pflegeteams zu unterstützen, fördert das Christophsbad Bewerber aus dem In- und Ausland“, erklärt Bernhard Wehde, Geschäftsführer (Sprecher) des Klinikums Christophsbad. „Sprache ist der Schlüssel zum Glück, das ist meine Erfahrung“, stellt Bildungsreferentin Ingeborg Maisch fest, zuständig für die Pflegeausbildung im Klinikum Christophsbad. In Italien steht die medizinische Assistenz im Mittelpunkt der Tätigkeit von professionell Pflegenden, die körpernahe Unterstützung wird größtenteils von Hilfskräften oder Familienangehörigen durchgeführt. In Deutschland gehört dies dagegen zu den originären Aufgaben von Pflegefachkräften.

„Mich hat das Angebot des Christophsbads überzeugt, aber die deutsche Sprache ist sehr schwierig“, berichtet Serena Pia Germano. Sie hat bereits zwei Jahre in Australien gearbeitet, zuvor in Foggia studiert und stammt aus einem Dorf in Apulien. „In Italien ist es sehr schwer, auf 300 offene Stellen bewerben sich etwa 1.500 Bewerber. Trotzdem ist ein Pflege-Bachelorstudium sehr beliebt, eine Ausbildung zur Pflegefachkraft gibt es nicht mehr.“

Wir wünschen den drei italienischen Pflegefachkräften einen guten Start hier im Klinikum und freuen uns, dass sie sich für uns entschieden haben.
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