CEWE baut Kooperation mit SOS-Kinderdorf aus

40.000-Euro-Spende für Projekt in Kumasi/Ghana

Andreas Kluge (2. v. r.), CEWE Geschäftsführer am Standort Oldenburg, übergab die 40.000-Euro-Spende für das SOS-Kinderdorf-Projekt in Kumasi/Ghana an Sabine Fuchs, Geschäftsführerin der SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH. Als ghanaische Repräsentanten waren mit Nana Yaw Kyeremek (li.) ein königlicher Vertreter sowie mit Minister Anum (re.) ein Vertreter der ghanaischen Botschaft vor Ort.
(lifePR) ( Oldenburg, )
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- Unterstützung für das SOS-Kinderdorf und die Schule in Kumasi
- Andreas Kluge, Geschäftsführer von CEWE, übergab die Spende im Berliner Büro der SOS-Kinderdörfer weltweit
- CEWE Mitarbeiter Ebenezer Dankyi ist Projektpate

Seit Ende 2013 unterstützt CEWE, Europas führender Foto-Service und innovativer Online Druckpartner, die SOS-Kinderdörfer an Betriebsstätten in Deutschland vor Ort sowie ausgewählte internationale Projekte. Nun baut das Oldenburger Unternehmen sein Engagement weiter aus und spendet 40.000 Euro für ein Projekt in Ghana.

Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit im Fokus

Mit seiner Spende unterstützt CEWE das SOS-Kinderdorf am Standort Kumasi sowie die dort ansässige Schule. Seit 1970 engagiert sich die gemeinnützige Organisation in Ghana und seit 2008 in Kumasi. Dort haben bis zu 120 Kinder in zwölf SOS-Kinderdorf-Familien ein Zuhause gefunden, in dem sie gemeinsam mit ihren Geschwistern aufwachsen und betreut werden.

"Gesellschaftliches Engagement hat bei CEWE Tradition und liegt uns sehr am Herzen. Das ganzheitliche und nachhaltige Konzept der SOS-Kinderdörfer mit Schwerpunkt der Kinder- und Familienhilfe entspricht unseren Vorstellungen, welche Projekte wir sinnvoll unterstützen wollen", so Andreas Kluge, Geschäftsführer von CEWE am Standort Oldenburg, nach der Übergabe der Spende an Sabine Fuchs, Geschäftsführerin der SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH. Der Fotodienstleister mit norddeutschen Wurzeln beschäftigt Mitarbeiter aus verschiedensten Ländern. Ebenezer Dankyi arbeitet am Standort Oldenburg und ist ghanaischer Abstammung. Er ist Pate des Projektes in Kumasi und übergab gemeinsam mit Herrn Kluge den Spendenscheck.

Die Schecküberreichung fand beim festlichen Austausch im Berliner Büro der SOS-Kinderdörfer weltweit statt. "Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende von CEWE. Durch das nachhaltige Engagement für unser SOS-Kinderdorf und die Bildungsprojekte in Kumasi, ist es uns möglich, den Kindern einen guten Start in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen", bedankte sich Sabine Fuchs. Erfahrungsberichte der Beteiligten gaben emotionale Einblicke in den Alltag in Ghana. Den feierlichen Schlusspunkt der Veranstaltung setzten die Worte von Minister Anum, der als Vertreter der ghanaischen Botschafterin anwesend war. Er bedankte sich im Namen seiner Landsleute noch einmal ausdrücklich bei allen Beteiligten für das Engagement für Ghana.

CEWE und die SOS-Kinderdörfer

Der Beitrag für das Projekt in Kumasi ist Teil eines langfristig angelegten Engagements von CEWE für die SOS-Kinderdörfer. Begonnen hat dieses im Dezember 2013 mit einer Gesamtspende von 100.000 Euro: Sie kam SOS-Kinderdörfern an den Unternehmensstandorten Eschbach, Germering und Mönchengladbach zugute sowie der SOS-Nothilfe in Tacloban auf den Philippinen. Die Küstenstadt sowie die ansässigen SOS-Kinderdorf-Einrichtungen waren von Taifun Haiyan Mitte November verwüstet worden.

Ghana im Fokus

Ghana liegt zwischen Togo und der Elfenbeinküste. Auf einer Fläche von 227.540 km2 leben 25.366.462 Einwohner. Die Wirtschaftsstruktur des afrikanischen Landes ist landwirtschaftlich geprägt, insbesondere durch den Anbau von Kakao. Das demokratische System Ghanas hat Vorbildcharakter in Afrika und ist sehr stabil. Ein Problem ist jedoch das Wohlstandsgefälle zwischen Stadt und Land, das für eine starke Zuwanderung in die Ballungszentren sorgt.

Kumasi liegt ca. 250 km nordwestlich der ghanaischen Hauptstadt Accra und ist mit knapp 1,5 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Als Wirtschaftszentrum zieht Kumasi ländliche Bevölkerung an, die auf der Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten ist. Häufig finden die Zugezogenen jedoch keine Arbeit und leben in Armut. Darunter leiden insbesondere die Kinder. Die SOS-Kinderdörfer setzen hier an und geben ihnen die Rahmenbedingungen, die sie für eine gesunde Entwicklung benötigen. Inzwischen gibt es Projekte an verschiedenen Standorten im Land - darunter medizinische Zentren, Schulen und Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Berufsbildungszentren, Sozialzentren sowie vier Kinderdörfer. Sie sollen zur Strukturverbesserung in Ghana beitragen.


SOS-Kinderdörfer weltweit: 1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert. In derzeit 549 SOS-Kinderdörfern in 133 Ländern finden Kinder ein neues, sicheres Zuhause. Neben den SOS-Kinderdörfern gibt es zudem über 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und SOS-Familienhilfe, die auch der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer offen stehen.
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