Dienstag, 19. September 2017


Der Arbeitsmarkt in Hamm und im Kreis Unna - Unterschiedliche Entwicklungen: "Sommerloch" in Hamm - Belebung im Kreis

Nürnberg, (lifePR) - .
Der Arbeitsmarkt in Hamm


Die Entwicklung

Der Arbeitsmarkt in der Stadt Hamm stand im August noch ganz im Zeichen der Ferien. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 110 auf über 8400. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht um 0,1 Punkte auf 9,2 Prozent. Vor einem Jahr waren es hingegen noch 9,6 Prozent gewesen.

Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung entwickelten sich im August parallel: 1722 waren bei der Arbeitsagentur gemeldet (21 oder 1,2 Prozent mehr als im Vormonat), und 6686 wurden durch das Kommunale Jobcenter betreut (89 oder 1,3 Prozent mehr). Tendenzielle Ähnlichkeiten hatte auch der Vorjahresvergleich: 111 oder 6,1 Prozent weniger Erwerbslose bei der Arbeitsagentur als im August letzten Jahres, 130 oder 1,9 Prozent weniger beim Jobcenter. Damit gibt es in der Stadt Hamm insgesamt 241 Arbeitslose weniger als vor genau zwölf Monaten.

„Im reinen Ferienmonat August war noch Sommerpause auf dem Arbeitsmarkt in der Stadt Hamm“, so Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, „Zudem haben sich viele Ausbildungs- und Schulabsolventen erst spät gemeldet. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl ist insbesondere durch die Übergangs- und Sucharbeitslosigkeit dieser jüngeren Menschen begründet. So gab es nur bei den unter 25-jährigen Arbeitslosen ein Plus von sieben Prozent. Sofern sie einen Abschluss mitbringen, werden sie nicht lange Bewerberinnen und Bewerber bleiben, denn Fachkräfte werden dringend gesucht. Und nach dem Ende der Sommerferien stehen die Zeichen sowieso auf Belebung. Für den September bin ich also optimistisch.“

Unterbeschäftigung

Registrierte Arbeitslose und nicht arbeitslose, aber statistisch arbeitsuchende Menschen, die an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder kurzzeitig arbeitsunfähig sind, werden gemeinsam als Unterbeschäftigte bezeichnet. Die Zahl der Unterbeschäftigten weist vor allem die Wirkung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf die Arbeitslosenstatistik nach. Im August stieg die Unterbeschäftigung mit zunehmender Teilnehmerzahl in Qualifizierungsmaßnahmen um 91 Personen (0,8 Prozent) auf 11.536. Vor genau einem Jahr hatte sie exakt denselben Stand.

Zu- und Abgänge aus dem ersten Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt ist durch seine Zu- und Abgänge sehr dynamisch. Aus diesem Grund haben sie bei der Analyse der Entwicklung des Arbeitsmarktes eine besondere Bedeutung.

Nach einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt meldeten sich im August 568 Personen neu arbeitslos, das sind im Vergleich zu Juli 63 Personen (12,5 Prozent) mehr. Zugleich waren es 43 Personen mehr (8,2 Prozent) als vor zwölf Monaten.

Gleichzeitig meldeten sich in der Stadt Hamm 473 Personen in Beschäftigung ab, 70 (17,4 Prozent) mehr als im Vormonat und 80 oder 20,4 Prozent mehr als vor genau einem Jahr.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen ging im August leicht zurück. Mit 2.864 waren es sechs oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat. In Relation zum Vorjahresmonat war dies sogar ein Rückgang um 189 Personen oder 6,2 Prozent. Die Gesamtzahl von Personen im Kontext von Fluchtmigration lag im Berichtsmonat bei 684 geflüchteten Menschen, 21 mehr als im Juli.

Bei den jungen Arbeitslosen gab es im Vormonatsvergleich mit 57 (7,0 Prozent) auf 877 Jugendliche wegen der anhaltenden Zugänge von Ausbildungsabsolventen den relativ größten Anstieg. Der Vorjahresvergleich bleibt günstig, da es im August 2016 genau 45 Arbeitslose mehr gab. Somit nahm die Jugendarbeitslosigkeit insoweit um 4,9 Prozent ab.

Bei den Älteren gab es im Ergebnis zum Monatsende einen leichten Rückgang. Mit 1.328 über 55-jährigen Arbeitslosen waren es acht oder 0,6 Prozent weniger als im Juli. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich ihre Zahl hingegen um 117 Personen (9,7 Prozent).

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Hamm verringerte sich aktuell um 25 Personen (-0,6 Prozent) auf 4.035. Im Vorjahresvergleich bedeutete dies immer noch einen deutlichen Rückgang um 93 Personen (-2,9 Prozent).

Bei den Arbeitslosen mit Schwerbehinderung gab es im August einen kleinen Anstieg um zwei Personen (0,3 Prozent) auf 646. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war es allerdings ein Zuwachs um 27 Personen (4,4 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen mit Fluchthintergrund in der Stadt Hamm stieg im August um 21 Personen auf jetzt 684. Somit haben aktuell 8,1 Prozent aller Arbeitslosen einen Kontext von Fluchtmigration.

Weiterhin waren Syrer (329 Personen) und Iraker (118 Personen) die am häufigsten vertretenen Nationalitäten. 40 der arbeitslosen Geflüchteten kamen aus der Balkanregion. 415 der arbeitslosen Flüchtlinge (60,7 Prozent) in Hamm sind Männer. Als arbeitsuchend waren im August 1.276 geflüchtete Menschen gemeldet, elf mehr als im Monat zuvor.

Die geflüchteten Menschen sind im Durchschnitt relativ jung. 147 Arbeitslose (21,5 Prozent) sind zwischen 15 und 25 Jahre alt, 212 Menschen (31,0 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre. Zwischen 35 und 45 Jahren alt sind 169 Menschen (24,7 Prozent).

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)

Arbeitslosigkeit

Ende August waren 1722 Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit Hamm gemeldet, 21 Personen mehr als im Vormonat (1,2 Prozent). Gleichzeitig waren es 111 (-6,1 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Der Vorjahresabstand hat sich damit nahezu verdoppelt.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 25 Jahre) gab es im Berichtsmonat hier sogar einen kleinen Rückgang um zwei (-0,7 Prozent) auf 277. Im Jahresvergleich waren es sogar 52 junge Arbeitslose weniger (-15,8 Prozent).

Die Zahl der Arbeitslosen, die das 55. Lebensjahr überschritten haben, erhöhte sich um genau einen auf 460 (0,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 68 Personen (17,3 Prozent) mehr.

Bei den Langzeitarbeitslosen gab es im Bereich der Arbeitslosenversicherung mit 144 Personen einen Rückgang um fünf oder 3,4 Prozent. In Relation zu August 2016 waren es dagegen fünf Personen mehr (3,6 Prozent).

336 Erwerbslose sind Migranten, drei mehr als im Vormonat (0,9 Prozent). Im Vorjahr gab es 24 ausländische Arbeitslose mehr (-6,7 Prozent).

Arbeitskräftenachfrage

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist im August um 115 Stellen (-8,1 Prozent) auf 1.303 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies jedoch 74 Arbeitsstellen (6,0 Prozent) mehr. Die Unternehmen meldeten im Berichtsmonat 334 neue Arbeitsstellen, ferienbedingt 51 weniger als noch im Juli (-13,2 Prozent), zugleich aber 41 weniger als vor zwölf Monaten (-10,9 Prozent).

Entwicklung in der Grundsicherung (Beitrag des Kommunalen Jobcenters Hamm)

Im Kommunalen Jobcenter der Stadt Hamm waren im August 2017 insgesamt 6.686 Personen arbeitslos gemeldet. Somit verzeichnete das Jobcenter im Berichtsmonat einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 1,3 Prozent (+89 Personen) gegenüber dem Vormonat. Im Vorjahresvergleich sank die Arbeitslosigkeit um 1,9 Prozent (-130 Personen). Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis des SGB II lag im August 2017 bei 7,3 Prozent, im Juli war sie bei 7,2 Prozent.

Die Arbeitslosenzahl der im Kommunalen Jobcenter betreuten Männer und Frauen stieg in unterschiedlichen Ausprägungen. Bei den männlichen Arbeitslosen war im Berichtsmonat ein Plus von 0,6 Prozent (+22 Personen) zu verzeichnen. Die Arbeitslosigkeit bei den Frauen stieg ebenfalls an, und zwar um 2,1 Prozent (+67 Personen). Im Vergleich zum August 2016 war bei den Frauen ein Rückgang um 3,1 Prozent (-104 Personen) festzustellen, die Zahl der arbeitslosen Männer sank gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent (-26 Personen).

Bezogen auf die Altersgruppen war im Berichtsmonat bei den jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg um 10,9 Prozent (+59 Personen) zu verzeichnen. Bei den lebensälteren Arbeitslosen ab 50 Jahren sank die Anzahl, nämlich insgesamt um 0,5 Prozent (-8 Personen).

Bei den arbeitslosen Ausländern im Bereich des SGB II verzeichnete das Kommunale Jobcenter im August 2017 einen Rückgang. Es wurden insgesamt 2.528 Arbeitslose ohne deutschen Pass gezählt, das sind 0,4 Prozent (-9 Personen) weniger als im Juli 2017. Der Vorjahresvergleich zeigt eine rückläufige Entwicklung in dieser Personengruppe: im Vergleich zum August 2016 gab es 6,1 Prozent (-165 Personen) arbeitslose Ausländer weniger.

Die Arbeitskräftenachfrage liegt nach wie vor auf einem hohen Niveau, stagniert aber derzeit. Besonders nachgefragt werden derzeit Arbeitskräfte in der Arbeitnehmerüberlassung, in der Pflege und im Handwerk. Ebenfalls besteht weiterhin eine große Nachfrage nach telefonischen Kundenberaterinnen und -beratern.

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna

Die Entwicklung

Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 102 Personen (-0,6 Prozent) auf 16.798. Im Vergleich zu August 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 899 Personen (-5,1 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 8,0 Prozent.

„Im August hat die Zahl der arbeitslosen Menschen im Kreis abgenommen. Insbesondere im Bereich der Grundsicherung (SGB II) hat es im Vergleich zum Vormonat eine Erhöhung an Beschäftigungsaufnahmen gegeben. Dieser Anstieg ist überproportional mit geförderten Arbeitsaufnahmen am zweiten Arbeitsmarkt zu erklären“, erläutert Agenturleiter Thomas Helm anlässlich der Veröffentlichung der August-Werte. So hätte es selbst in der Sommerferienzeit viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt gegeben, die sich laut Helm auch in den nächsten Monaten zeigen und in eine klassische Herbstbelebung führen werde.

Arbeitslosen und arbeitsuchenden Menschen rät er, das eigene Qualifikationsniveau gemeinsam mit den Experten der Arbeitsagentur im individuellen Gespräch genau zu analysieren: „Nur wer sich öffnet und seine vorhandene Qualifikation an den Bedarf des Marktes anpasst, wird zu den Gewinnern auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft gehören, der unter dem Stichwort Arbeitswelt 4.0 mittlerweile in aller Munde ist.“ Damit verweist Helm zum einen auf den Trend zur Digitalisierung, zum anderen auf das Entstehen und Wachsen neuer Branchen und Beschäftigungsfelder.

Unterbeschäftigung

Personen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen oder sich in einer kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit befinden, zählen in der Regel als unterbeschäftigt. Im aktuellen Berichtsmonat wurden insgesamt 22.501 Unterbeschäftigte im Kreis gezählt – das sind 200 Personen (-0,9 Prozent) weniger als im Monat zuvor. Im Vorjahr waren noch 311 Personen (+1,4 Prozent) mehr unterbeschäftigt. Die aktuelle Unterbeschäftigungsquote liegt bei 10,5 Prozent.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt

Durch die Zu- und Abgänge in bzw. aus der Arbeitslosigkeit kommt es zu einer erheblichen Fluktuation. Besonders die Veränderungen, die mit dem ersten Arbeitsmarkt zusammenhängen, lassen Rückschlüsse auf betriebliche Veränderungen zu.

Im Berichtsmonat meldeten sich 771 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 90 Personen (+13,2 Prozent) mehr. Im Vergleich zu August 2016 waren es 102 Personen (+15,2 Prozent) mehr.

Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 546 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit vier weniger als im Vormonat (-0,7 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 99 Personen (+22,1 Prozent) mehr Menschen, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 1.511 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um fünf (-0,3 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 15 Jugendliche (-1,0 Prozent) gesunken.

Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im August wurden 3.324 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 74 Personen (-2,2 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 184 ältere Arbeitslose (+5,2 Prozent) mehr.

Aus der Statistik geht hervor, dass 3.995 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind vier Arbeitslose (-0,1 Prozent) weniger als im Vormonat. Im August 2016 waren 114 ausländische Arbeitslose (-2,9 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.093 geflüchteten arbeitslosen Menschen.

Die Langzeitarbeitslosigkeit sank im Berichtsmonat erneut deutlich. Die Zahl hat sich um 120 Personen (-1,7 Prozent) auf 6.801 reduziert. Im Vorjahresvergleich sind das 758 Personen (-10,0 Prozent) weniger.

Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung deutlich um 45 (-3,0 Prozent) auf 1.451. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 150 Personen (-9,4 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im August die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 56 Personen auf 1.093. Damit hatten im Berichtsmonat 6,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.641 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung.

Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 568 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 106 aus dem Iran, 102 aus dem Balkan und 72 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt knapp zwei Drittel (64,3 Prozent) waren Männer.

Die geflüchteten Menschen sind im Durchschnitt vergleichsweise jung: 203 (18,6 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 375 (34,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 295 (27,0 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)

Bei der Agentur für Arbeit waren 4.665 Arbeitslose gemeldet, 28 Personen (+0,6 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich sind es 362 Personen (+8,4 Prozent) mehr.

Entwicklung in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II)

Das Jobcenter Kreis Unna vermeldet für August 2017 einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Während im Juli noch 12.263 Arbeitslose gemeldet waren, sind es im August 12.133 (-1,1 Prozent).

Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, erklärt: „Zwar konnten sich in diesem Monat 130 Personen in Arbeit abmelden, aber wir haben einen leichten Anstieg bei der Jugendarbeitslosigkeit um 2,4 Prozent. Gegenwärtig startet das neue Ausbildungsjahr. Wir hoffen, dass sich für diese jungen Arbeitslosen berufliche Perspektiven finden lassen. Daher freuen wir uns über jeden Arbeitgeber, der noch kurzfristig eine Ausbildungsstelle zu besetzen hat. Unser Arbeitgeber-Service unterstützt dabei gern mit unterschiedlichen Förderleistungen.“ Weitere Informationen erhalten interessierte Arbeitgeber unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4 5555 20 oder auf der Webseite www.jobcenter-kreis-unna.de.

Information: Aufgrund einer Rechtsänderung werden Personen, die gleichzeitig Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II beziehen (sogenannte „Aufstocker“), seit dem 1. Januar 2017 ausschließlich von der Agentur für Arbeit betreut. Dies kann zu einem deutlichen Anstieg an Arbeitslosen im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) im Vergleich zum Vorjahr führen.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit ging in drei Kommunen des Kreises Unna zurück. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Bergkamen (-2,9 Prozent bzw. 79 auf 2.613). Danach folgen Lünen (-2,0 Prozent bzw. 101 auf 4.856) und Werne (-1,7 Prozent bzw. 18 auf 1.044).

Den niedrigsten Anstieg an Arbeitslosen verzeichnete Unna (+/-0 Prozent bzw. eins auf 2.043), danach folgen Bönen (+0,3 Prozent bzw. drei auf 676), Kamen (+0,9 Prozent bzw. 17 auf 1.978), Fröndenberg (+1,3 Prozent bzw. acht auf 628), Holzwickede (+1,8 Prozent bzw. 10 Personen auf 565), Selm (+2,4 Prozent bzw. 21 auf 893) und Schwerte (+2,5 Prozent bzw. 37 Personen auf 1.502).

Arbeitskräftenachfrage

Der Bestand an Arbeitsstellen erhöhte sich im August um 122 (+3,7 Prozent) auf 3.458. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 695 Arbeitsstellen (+25,2 Prozent) mehr. Arbeitgeber meldeten im Berichtsmonat 1.116 neue Arbeitsstellen, 118 mehr als im August vor einem Jahr.

 
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