Bürgerkeller meets Jazz

Jazzclub als potentieller neuer Pächter des Bürgerkellers

(lifePR) ( Bruchsal, )
In einer Sitzung Mitte Februar hat der Aufsichtsrat der Bruchsaler Tourismus, Marketing und Veranstaltungs GmbH (BTMV) über die künftige Nutzung des Bürgerkellers beraten. Christian Kretz und Jörg Dickgießer haben als Vorstandsmitglieder des Bruchsaler Jazzclubs ihr Konzept für einen Jazzkeller mit dem Jazzclub als Betreiber vorgestellt und sich den kritischen Rückfragen der Aufsichtsrätinnen und -räte gestellt. Das Konzept sieht insbesondere vor, über die bisherigen Konzerte des Jazzclubs hinaus ein breites Publikum anzusprechen. Zunächst ist ein eher kleineres Programm angedacht, das der Jazzclub in Abhängigkeit von der Annahme und Realisierbarkeit sukzessive ausweiten möchte.

Seit einem Wasserschaden im Jahr 2016 und der darauf folgenden Sanierungen stand der Bürgerkeller leer. Zur Verpachtung steht aus Kostengründen nur noch der vordere Gastraum zur Verfügung. Mit dem Jazzclub als neuem Nutzer besteht nun die Möglichkeit, die Räumlichkeiten wieder mit Leben zu füllen. Für das Bürgerzentrum würde dies eine Stärkung des Kulturbereichs bedeuten.

Daher hat der Aufsichtsrat der Geschäftsführerin der BTMV ein Verhandlungsmandat für eine mögliche Vertragsgestaltung erteilt, das ein Stück weit jedoch an die Kosten für die neue Nutzung gebunden ist. Insbesondere im Bereich Technik und Elektronik müssen zunächst beidseitig die Erfordernisse und die damit verbundenen Kosten erörtert werden. Auch der erhöhte Platzbedarf von ca. 100 Personen erfordert eine Umgestaltung der Räumlichkeiten.

Der Wille zur Zusammenarbeit ist auf beiden Seiten groß. „Der Jazzclub wäre eine Bereicherung für das Bürgerzentrum“, freut sich die Aufsichtsratsvorsitzende Cornelia Petzold-Schick. „Damit machen wir den Bürgerkeller wieder für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich und stärken eine lebendige Stadtkultur. Als besonders wichtig erachte ich dabei die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen und einer gewissen Frequenz bzw. Veranstaltungsdichte.“ Nun gilt es zu prüfen, ob die Rahmenbedingungen für die künftige Zusammenarbeit geeignet sind.
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