Montag, 20. November 2017


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Großer Forschungstruck in Vechta: Am Zeughaus lädt das mobile BIOTechnikum zum Experimentieren ein

Berlin, (lifePR) - Am 16. und 17. August 2017 zeigt die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ auf Einladung der Liebfrauenschule vor dem Zeughaus in Vechta eine interaktive Ausstellung zur Anwendung der Biotechnologie. Im Labor des doppelstöckigen Ausstellungsfahrzeugs können angemeldete Schulklassen praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über berufliche Perspektiven ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch von 16.00 bis 17.30 Uhr sind alle interessierten Bürger, Eltern und umliegenden Schulen eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Vechta – Wirksame Medikamente, moderne Werkstoffe für die Industrie oder einfache Dinge des täglichen Lebens wie Nahrungs- und Waschmittel – das sind Produkte, bei denen kaum jemand an die Biotechnologie denkt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt das mobile Labor der Initiative „BIOTechnikum“ beim Tour-Stopp in Vechta, dass biotechnische Methoden inzwischen aber in viel mehr Branchen zum Einsatz kommen als den meisten Menschen bewusst ist.

Schülerinnen und Schüler, die wissen wollen, was genau die Biotechnologie überhaupt ist, wie in einem Labor gearbeitet wird und in welchen Branchen sich gute Karrierechancen bieten, können sich am Mittwoch und Donnerstag, 16. und 17. August 2017, informieren. Das mobile BIOTechnikum ist dann auf Einladung der Liebfrauenschule Vechta auf dem auf dem Platz vor dem Zeughaus (Zitadelle 15) zu Gast.

„Biotechnologie zum Anfassen“ für Nachwuchsforscher

Unter dem Motto „Erlebnis Forschung“ eröffnet der auffällige Biotech-Truck auf zwei Ebenen leicht verständliche Einblicke in die Biotechnologie und damit auf Bestandteile und Vorgänge des Lebens, die aufgrund ihres winzigen Maßstabs meist im Verborgenen ablaufen. Gezeigt wird, welche Bedeutung der lebenswissenschaftlichen Forschung schon heute in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Umwelt zukommt und welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht.

Im mobilen Ausstellungs- und Experimentierraum arbeiten angemeldete Schulklassen mit Zentrifugen, Pipetten und anderen professionellen Laborgeräten. Dabei schlüpfen die jüngeren Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Wissenschaftlern und untersuchen, wie sich Milch durch die Zugabe von Enzymen in Käse verwandelt. Im Spezialpraktikum ermitteln die Jugendlichen durch das ELISA-Verfahren die Virenlast eines fiktiven Patienten. Um unser Erbgut, den sogenannten „Faden des Lebens“, geht es in zwei weiteren Workshops: Während die eine Schülergruppe lernt, den DNA-Strang aus Bakterien zu extrahieren, arbeitet die andere wie richtige Kriminologen und erstellt einen eigenen genetischen Fingerabdruck. Spannung pur gibt es bei den „Bio-Technikern“, die eine Farbstoffsolarzelle selbst bauen und in Betrieb nehmen.

Wissen zum Mitnehmen: Die Offene Tür im BIOTechnikum

Neben angemeldeten Schulklassen sind auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch im mobilen Labor eingeladen. Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch, den 16. August 2017 von 16.00 bis 17.30 Uhr steht das BIOTechnikum auf dem Platz vor dem Zeughaus in Vechta allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den Wissenschaftlern Dr. Tim Fechtner und Dr. Aline Anton informieren möchten. Die beiden Diplom-Biologen beantworten sowohl individuelle als auch allgemeine Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Biotechnologie. Der Eintritt ist frei.

Entdecken, Staunen, Verstehen auf mehr als 100 Quadratmetern

Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum zeigt lehrreiche Einblicke in die Biotechnologie und ihre verwandten Disziplinen. Doch wie kann die medizinische Forschung dazu beitragen, Therapien in Zukunft wirksamer und zugleich nebenwirkungsärmer zu machen? Wie können Lebensmittel unsere Gesundheit positiv beeinflussen? Und welche Perspektiven stecken in der wirtschaftlichen Nutzung biologischer Rohstoffe? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss des BIOTechnikums anhand von Themendisplays, interaktiven Exponaten und Multimedia-Terminals.

Die Ausstellung befasst sich dabei mit ganz unterschiedlichen Fragen, die alle von großer Bedeutung für unsere Zukunft sind – so etwa die Entwicklung der individualisierten und regenerativen Medizin, die Erforschung von Volkskrankheiten, Innovationen im Bereich der Medizintechnik sowie die Sicherung weltweiter Nahrungssicherheit durch nachhaltige Agrarproduktion. Mit dem Multimedia-Lernspiel „Bodymover“ geht es auf eine spannende Reise durch menschliche und pflanzliche Organismen, bei der Besucher sich mittels Gestensteuerung durch Körperzellen bewegen und deren Bestandteile kennenlernen können. Wer sein Wissen auf den Prüfstand stellen will, dem bietet sich bei einem abschließenden Quiz eine gute Gelegenheit dazu.
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