Tschüss Heuschnupfen – bis zum nächsten Jahr?

Das muss nicht sein: Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um mit einer Allergie-Impfung zu beginnen

DFV Deutsche Familienversicherung AG: Einzigartige Pflegeversicherung für Henkel-Mitarbeiter / Quelle: Bencard Allergie (lifePR) ( München, )
Viele Pollenallergiker sind jetzt im Herbst einfach nur froh, dass das Thema Heuschnupfen vorerst beendet ist. Sie können jetzt wieder regelrecht aufatmen, denn die vergangene Pollen-Saison war für viele Heuschnupfen-Patienten besonders belastend. „Wir hatten ein Bäumepollen-Mastjahr mit regional außerordentlich starkem Pollenflug“, erklärt Dr. Conrad Weber, Scientific Marketing Manager bei Bencard Allergie GmbH. Das zeigen auch die Zahlen von der „Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst“: 2018 gab es doppelt so viele Birkenpollen wie im Vorjahr1.

Diese Pollenbelastung ist vorbei, aber bereits um den Jahreswechsel können die Beschwerden bei Baumpollen-Allergikern erneut beginnen. Das müsste nicht sein. Doch nur ein Drittel der Betroffenen lässt sich beim Arzt behandeln und nicht einmal jeder Zehnte wird ursächlich therapiert. Diese Unterversorgung wurde vor allem in der „Wasem-Studie“2 von 2013 belegt, die vom Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. in Auftrag gegeben worden war. „Die vielen modernen Therapie-Möglichkeiten sind offensichtlich den meisten Allergie-Patienten unbekannt“, stellt Dr. Weber fest.

Die Allergie-Impfung kann dauerhaft bei Heuschnupfen-Beschwerden helfen

Dabei gibt es eine Therapie, die das Übel an der Wurzel packen kann: Die Allergie-Impfung. Damit können Heuschnupfen-Patienten ihre allergischen Beschwerden dauerhaft bekämpfen, zumindest aber deutlich verringern und mögliche Spätfolgen wie Asthma verhindern. „Dabei werden dem Allergiker die für ihn relevanten Allergene in standardisierter, ansteigender Dosis zugeführt, um sein Immunsystem langsam an die Allergene zu gewöhnen und ihm somit die allergische Reaktion quasi abzutrainieren,“ erklärt Dr. med. Sonja Guethoff, Medical Director von Bencard Allergie.

Die Ärzte nennen diese Behandlung Spezifische Immuntherapie (SIT) oder Hyposensibilisierung. Während der Therapie wird dem Patienten das Allergen in regelmäßigen Abständen per Spritze in der Arztpraxis verabreicht. Disziplinierte Patienten können die Behandlung auch zu Hause mit der so genannten Sublingualen Immuntherapie (SLIT) durchführen. Dann werden die Allergene mittels Tropfen oder Tabletten täglich zu Hause oder unterwegs eingenommen. Etwas Durchhaltevermögen braucht ein Pollenallergiker bei beiden Varianten: Bis sich das Immunsystem dauerhaft an die Allergene gewöhnt hat, kann es mehrere Jahre dauern, so dass die allergologischen Fachgesellschaften eine Therapie über drei bis fünf Jahre empfehlen.

Die beste Zeit für einen Therapiestart ist die Zeit ohne Pollenflug

Der beste Zeitpunkt, um eine kausale Allergietherapie zu beginnen, ist jetzt im Herbst. Denn „die optimale Zeit für einen Therapiestart ist die Zeit ohne Pollenbelastung. Dann ist das Immunsystem entlastet“, so die Ärztin Sonja Guethoff. „Startet man jetzt vor Beginn der nächsten Pollensaison mit der Spezifischen Immuntherapie, kann das Immunsystem eines Heuschnupfen-Patienten im nächsten Frühjahr schon besser gegen den Pollenflug gewappnet sein“, so Dr. Guethoff.

Mehr zur Allergie-Therapie bei Heuschnupfen: www.meine-allergieimpfung.de

Fußnoten:
  • Daten der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. pollenstiftung.de
  • Biermann et al. Allergische Erkrankungen der Atemwege – Ergebnisse einer umfassenden Patientenkohorte in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung. Allergo J 2013; 22(6): 366–373. http://dgaki.de/... (Abruf 09.11.2018).
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