BBBank Stiftung sammelt 1,2 Mio. Euro für Flutopfer und Helferorganisationen

Unter dem Motto „Von Menschen. Für Menschen“ wurde die BBBank Stiftung vor 10 Jahren gegründet. Mit einer Spendensammlung in Höhe von 1,2 Mio. Euro erzielt die Mitgliederstiftung einen persönlichen Rekord und hilft Opfern des Jahrhunderthochwassers.

THW-Hilfe in Flutregion
(lifePR) ( Karlsruhe, )
Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit in den letzten Wochen merklich nachgelassen hat, verliert die bisherige Bilanz der Folgen der schon heute als Jahrhunderthochwasser klassifizierten Flutkatastrophe in Teilen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nicht an Dramatik. Mindestens 180 Tote, tausende Verletzte und Schäden in Milliardenhöhe sind Zahlen, hinter denen sich zahllose menschliche Schicksale verbergen. Die Beseitigung der materiellen Folgen wird nach Expertenmeinung noch Jahre in Anspruch nehmen und allen Beteiligten größte Anstrengungen abverlangen.

Neben staatlichen Hilfen zeigt sich seit den ersten Tagen nach der Katastrophe, dass zivilgesellschaftliches Engagement unverzichtbar ist. Neben tausenden freiwilligen Helfern, die aus der gesamten Bundesrepublik angereist sind, um vor Ort Betroffene und Hilfskräfte zu unterstützen, spielt auch die Hilfe in Form von Sach- und Geldspenden eine wichtige Rolle.

Schon wenige Tage nach der verheerenden Überschwemmung in Teilen Deutschlands riefen zahlreiche Organisationen zu Spenden auf. Auch die BBBank Stiftung bat um Unterstützung bei der kurz-, mittel- und langfristigen Hilfe. Am 8. September 2021 endete die offizielle Spendenaktion der Mitgliederstiftung aus Karlsruhe, die heute ein rundum positives und für die eigene Stiftungsgeschichte herausragendes Zwischenfazit ziehen kann.

„Wir waren beeindruckt, von der spontanen und solidarischen Spendenbereitschaft“, erklärt Ralf Baumann, Vorstandsmitglied der BBBank Stiftung. „Als vergleichsweise kleine Stiftung haben wir mit einer so hohen Spendensumme nicht gerechnet. Umso mehr freuen wir uns, mit dem Geld bereits schnelle und unbürokratische Hilfe geleistet zu haben.“

Insgesamt rund 6.800 Einzelspenden summieren sich zu einer Gesamtsumme von 1 Mio. Euro. Weitere 200.000 Euro steuerte die BBBank eG hinzu, sodass insgesamt 1,2 Mio. Euro zur Verfügung standen.

500.000 Euro wurden bereits in Einzelbeträgen von jeweils maximal 5.000 Euro als Soforthilfe an 120 betroffene Familien ausbezahlt. Mit weitere 332.500 Euro konnte die BBBank Stiftung 18 Organisationen und Einrichtungen vor Ort unterstützen. Alle Förderungen erfolgten in besonders betroffenen Gemeinden wie Bad Neuenahr-Ahrweiler, Euskirchen, Erfstadt sowie in Ahrbrück, Bad Münstereifel, Hellenthal, Mayschoß, Rheinbach, Schuld, Swisstal und an weiteren Standorten.

Seit ihrem Bestehen unterstützt die BBBank Stiftung regelmäßig über Spender und Zustifter bundesweit gemeinnützige Projekte. Hierzu zählen vor allen Dingen Aktionen und Initiativen die sich national für sozial Benachteiligte, Kranke und Behinderte engagieren aber auch Projekte der Bildungsförderung.

„Auch kleine Spenden können gemeinsam viel bewegen“, weiß Baumann. „Nicht immer ist die Öffentlichkeit so groß und das Spendenaufkommen so beeindruckend. Trotzdem wissen wir, dass jeder einzelne Euro, im richtigen Projekt eingesetzt, Wirkung zeigen kann.“ Insgesamt konnte die BBBank Stiftung seit 2011 bereits 328 gemeinnützige Projekte unterstützen (Stand 31.12.2020).

„Umso beeindruckender ist das Ergebnis der Spendensammlung für die Flutopfer“, betont Baumann. „Wir hoffen natürlich, dass diese Spendenbereitschaft anhält und das gute Gefühl, das Richtige zu tun, unsere Spender auch für weitere laufende und zukünftige Aktionen motiviert.“

Spenden für Flutopfer werden auch nach Abschluss der offiziellen Aktion weiterhin angenommen und im Interesse der Betroffenen eingesetzt. Darüber hinaus freuen sich die engagierten Verantwortlichen der Stiftung aber auch über Spenden für laufende Projekte wie das Unterrichtsprogramm „Klasse2000“, das sich an Grundschulen die Förderung wichtiger Gesundheits- und Lebenskompetenz sowie Gewaltprävention bei Kindern der ersten bis vierten Klasse zur Aufgabe gemacht hat.
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