Sonntag, 17. Dezember 2017


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BHT gegen Verlängerung des Arbeitslosengeldbezugs

Traublinger: "Senkung der Lohnzusatzkosten nicht gefährden"

München, (lifePR) - Das bayerische Handwerk lehnt eine Verlängerung der Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld kategorisch ab. "Die Verkürzung auf 12 bzw. 18 Monate hat entscheidend dazu beigetragen, vor allem älteren Menschen wieder zu einem Arbeitsplatz zu verhelfen", erklärt der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL. Der BHT-Präsident fordert die Bundesregierung dazu auf, diesen erfolgreichen Weg beizubehalten. Traublinger: "Der verkürzte Arbeitslosengeldbezug setzt mehr Anreize, schnell eine neue Beschäftigung zu suchen und Zeiten der Arbeitslosigkeit so kurz wie möglich zu halten. Dadurch konnten die Frühverrentung zurückgedrängt und der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung deutlich gesenkt werden. Es wäre grundfalsch, diese Reformerfolge zu opfern und damit den Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt zu gefährden."

Der BHT-Präsident fordert, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung auf 3,2 anstatt lediglich auf 3,9 Prozent zu senken. "Damit wird die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützt. Das hilft den Betrieben und Beschäftigten weit mehr, als die Scheinlösung eines verlängerten Arbeitslosengeldbezugs", so Traublinger weiter. Eine Verlängerung der Bezugsdauer für ältere Arbeitslosengeldbezieher, die länger Beiträge eingezahlt haben, würde sich dagegen kontraproduktiv auswirken.
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