Den Ökolandbau fördern

BBV-Arbeitsgruppe setzt sich für höhere Wertschöpfung für heimische Ökolandwirte ein

(lifePR) ( München, )
Die Arbeitsgruppe Ökolandbau im Bayerischen Bauernverband betonte Ende Mai in einer Resolution, wie wichtig es sei, die Wertschöpfung der bayerischen Ökolandwirte zu erhöhen. Der Markt für ökologisch erzeugte Lebensmittel entwickle sich in Deutschland fortwährend positiv. „Die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln steigt jedoch stärker an, als die heimische Produktion“, betonte der neue Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Eberhard Räder.

Überdies werde ein zunehmender Preisdruck auf die heimische Ökolandwirtschaft aufgrund einer hohen Marktmacht des Lebensmitteleinzelhandels deutlich. Vor diesem Hintergrund seien Politik, Verbände und Wirtschaftsunternehmen dringend gefordert, sofortige Maßnahmen zu ergreifen sowie langfristige Strategien zu entwickeln, die die Wertschöpfung der heimischen Ökolandwirte nachhaltig erhöhen.

So müsse etwa die einzelbetriebliche Förderung für Baumaßnahmen, die ökologisch wirtschaftende Betriebe vornehmen, rückwirkend zum 1. Januar 2007 von 20 Prozent auf 30 Prozent erhöht werden. Eine entsprechende Erhöhung ist vor kurzem vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten für den Bereich Milchviehhaltung bekannt gegeben worden.

„Sie muss auch für sämtliche Bereiche des ökologischen Landbaus möglich sein“, sagte Räder. Außerdem sei die angekündigte Kürzung laufender Verträge für das Kulturlandschaftspflege-Programm KULAP zurückzunehmen.

Biosiegel um Herkunftsangabe ergänzen

Wichtig sei auch, das deutsche Bio-Siegel um die verpflichtende Angabe der Herkunft der Nah­rungs­mittel­rohstoffe (bezogen auf den EU-Mit­glieds­staat) zu ergänzen. Hierzu bedürfe es einer Novellierung der Öko-Kennzeichnungs­verordnung und einer Notifizierung der EU. „Im Zuge der fort­laufenden Globalisierung wünschen die Verbrau­cher bessere Information über die Herkunft der Produkte. Auch kaufen sie zunehmend Produkte aus heimischer Erzeugung“, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe.

Im Hinblick auf die Planungssicherheit sei sicherzustellen, dass gentechnikfreie Produktion auch weiterhin möglich bleibe. „Ökolandwirte dürfen nicht mit Kosten belastet werden, die der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen, sogenannten GVOs verursacht“, betonte Räder.
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