So wichtig ist die eigene Wallbox

Tipps zu Kosten, Förderung und Anschluss

(lifePR) ( Stuttgart, )
Angesichts rasant steigender Absatzzahlen von Elektroautos und Plug-in-Hybriden werden künftig immer mehr Autohalter ihre Stromer zu Hause laden wollen. Die eigene Steckdose ist da allerdings meist nicht geeignet – sie hält die hohe Belastung oft nicht aus, Überhitzungen und Brände sind möglich. Deshalb führt an der eigenen Wallbox meist kein Weg vorbei. Was man dabei beachten sollte, erklärt die Zeitschrift AUTO STRASSENVERKEHR in ihrer neuen Ausgabe.

Laden an der Steckdose: Wer ein E-Auto oder Plug-in-Hybrid an der normalen 230-Volt-Steckdose dauerhaft lädt, geht ein hohes Risiko ein. Stromkabel, Stecker und Steckdose können überhitzen, verschmoren oder in Brand geraten. Über Haussteckdosen dürfen  maximal 16 Ampere (A) fließen. Das entspricht 3,7 Kilowatt (kW) und ist als Spitzenleistung zu verstehen, dauerhaft sind nur 10 A zulässig – umgerechnet 2,3 kW. Das Laden eines leeren 45-kWh- Akkus dauert somit rund 20 Stunden.

Wallbox: Das Laden über eine Wallbox geht viel schneller – und ist sicher. So ist ein gängiger 45-kWh-Akku mit einer 22-kW-Anlage rein rechnerisch in zwei Stunden geladen. Dabei sind Wallboxen besonders abgesichert. Dreiphasige Versionen bieten 11 kW (3x16A) oder bis zu 22 kW(3x32A) Ladeleistung. Es gibt sehr verschiedene Wallboxen, beispielsweise AC-Anlagen, meist für den Privatbereich, und Schnellladesäulen (DC) im öffentlichen Bereich.

Kosten: Wallboxen werden von Autoherstellern ebenso angeboten wie von Stromversorgern und Versandhäusern. Preisvergleiche lohnen sich, zumal Autohersteller und Versorger die Anlagen vergünstigt anbieten. Inklusive Montage kostet eine Wallbox zwischen 2000 und 2500 Euro. Bei alten Hausstromanlagen kann jedoch zusätzlich eine Modernisierung für mehrere Tausend Euro notwendig werden.

Förderung: Der Staat unterstützt die Installation mit 900 Euro – eine Liste der förderfähigen Geräte findet sich auf der Homepage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in der Rubrik „Ladestationen für Elektroautos“. Die Förderung fließt lediglich für privat genutzte Wallboxen in Bestandsimmobilien und auch nur dann, wenn sie eine Ladeleistung von 11 kW haben. Grund für die Begrenzung auf 11 kW: Dadurch soll eine Überlastung des Stromnetzes verhindert werden. Weitere Voraussetzung ist, dass nur Strom aus erneuerbaren Energien genutzt wird, entweder aus der eigenen Fotovoltaikanlage oder über den Stromversorger.

Abstimmung aufs Auto: Wallbox und Auto – E-Auto und Hybrid – müssen zusammenpassen. Für das Laden entscheidend ist das im Auto verbaute Bordladegerät (On-Board-Charger). Dieses kann ein-, zwei- oder sogar dreiphasig ausgelegt sein. Doch viele Marken haben sich aus Kostengründen in den letzten Jahren den dreiphasigen Lader gespart. Das heißt: Eine 11-kW-Box mit ihren drei Phasen zu je 16 Ampere liefert nur 3,7 kW effektive Ladeleistung, da die eine genutzte Phase nicht mehr hergibt. Bei einem Akku mit 45 kWh benötigt die Wallbox dann zwölf Stunden. Inzwischen werden aber immer mehr E-Autos und Hybride mit 11-kW-Chargern ausgerüstet.

Weitere Details finden Sie im aktuellen Heft.
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