Mineralölsteuer auf Frittenfett

Ökodiesel R33 von VW und Shell ist teurer als herkömmlicher Diesel

(lifePR) ( Hanau, )
Auch auf recyceltes Frittenfett, das VW und Shell dem neuen CO2-reduzierten Dieselkraftstoff R33 Blue Diesel beimischen, berechnet der Bundesfinanzminister Mineralölsteuer. Dadurch ist der Kraftstoff, der vor allem von Flottenbetreibern genutzt wird, an der Tankstelle rund 30 % teurer als herkömmlicher Diesel, kritisierte VW-Manager Prof. Thomas Garbe auf dem Automobilkongress „Der Antrieb von morgen“ der Fachzeitschrift MTZ in Hanau. „Unser Problem ist, dass der Gesetzgeber die aufbereitete Fette wie Mineralöl behandelt. Das heißt: Wir zahlen Mineralölsteuer auch auf den Anteil des R33, der gar kein Mineralöl ist. Das ist in Schweden und Norwegen zum Beispiel anders“, so Prof. Garbe.

Derzeit wird der Kraftstoff, der zu 33 % aus Altfetten und biologischen Rohstoffen wie Algen besteht, von den Werksflotten von VW und Bosch gefahren. Als erste Tankstelle hat Edi in Neckarsulm R33 im Angebot, allerdings 30 % teurer als normaler Diesel. Ohne die Mineralölsteuer auf den recycelten Anteil könnte der Preis laut VW auf dem Preis für Premium-Diesel liegen.

Über die MTZ

Die Motortechnische Zeitschrift hat 2019 ihren 80. Geburtstag gefeiert. Die heute im deutschen Sprachraum führende Zeitschrift für Motortechnik wurde 1939 gegründet und war das erste deutschsprachige Magazin, das sich vollkommen dem Verbrennungsmotor widmete. Inzwischen befasst sich die MTZ mit allen Arten von Antrieben.​​​​​​​
 
Die Zeitschrift wurde von Dr. Prosper L’Orange und Professor Heinrich Buschmann zusammen mit der Franckh’schen Verlagshandlung in Stuttgart gegründet. Heute erscheint die MTZ bei Springer Fachmedien Wiesbaden. Seit März 1939 befasst sich die MTZ als technisch-wissenschaftliche Fachzeitschrift mit dem Gesamtgebiet des Verbrennungsmotors. Mit inzwischen über 850 Heften ist die MTZ zur unerlässlichen Quelle für Wissenschaft, Wirtschaft, Verbände und Politik geworden, wenn es um die Entwicklung verbrennungsmotorischer und elektrifizierter Antriebe geht.
 
Über die Jahrzehnte hat sich die MTZ vom reinen Verbrennungsmotoren-Magazin hin zum Taktgeber in Sachen Motor- und Antriebstechnologie entwickelt. Sie richtet ihren Fokus heute auf alle Arten von Antrieben.
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