Dienstag, 19. Juni 2018


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Ahlers mit 6,6 Prozent Umsatzplus im Geschäftsjahr 2010/11

Konzernergebnis steigt um 19 Prozent auf 10,1 Mio. EUR und ist erstmals seit mehreren Jahren wieder zweistellig

Herford, (lifePR) - Der Ahlers Konzern schließt ein ereignisreiches Geschäftsjahr 2010/11 (Geschäftsjahresende 30. November 2011) erfolgreich ab, das von steigenden, volatilen Beschaffungskosten und konjunkturellen Überraschungen geprägt war. Der Umsatz wuchs um 6,6 Prozent. Einschließlich des im Jahr 2010 ausgegliederten Jupiter Shirt-Geschäfts stieg der Umsatz um 2,2 Prozent auf 256,2 Mio. EUR (Vorjahr 250,8 Mio. EUR). Das Konzernergebnis nach Steuern wuchs um 19 Prozent von 8,5 Mio. EUR auf 10,1 Mio. EUR.

Der deutsche Bekleidungseinzelhandel verzeichnete im Jahr 2011 zunächst acht Monate wachsende und nach dem enttäuschenden Herbstgeschäft insgesamt stagnierende Verkäufe. Ahlers hat in Deutschland mit 7,0 Prozent Plus deutlich Marktanteile gewonnen (fortgeführte Aktivitäten). In Osteuropa hat das Modeunternehmen 21 Prozent mehr umgesetzt. Geradezu stürmisch war das Wachstum vor allem in den sich nach der Wirtschaftskrise wieder zurückmeldenden Ländern Russland, der Ukraine und dem Baltikum. Der wichtige polnische Markt setzte sein kontinuierliches Wachstum weiter fort. Im rezessiven westeuropäischen Ausland gingen die Umsätze dagegen um 3,6 Prozent zurück. Insgesamt stieg der Auslandsanteil leicht von 46,4 Prozent auf 46,9 Prozent.

Besonders kraftvoll wuchsen die Ahlers Premium-Marken Baldessarini, Pierre Cardin und Otto Kern. Zusammen legten sie mit 11 Prozent zweistellig zu und erhöhten ihren Anteil am Gesamtgeschäft von 52 Prozent auf 56 Prozent. Auch der Jeans & Workwearbereich zeigte ein erfreuliches Plus von 6 Prozent. Im eigenen Einzelhandel hat Ahlers 14 Prozent mehr Umsatz erzielt und erwirtschaftet nun 9,4 Prozent seines Umsatzes in eigenen Stores (Vorjahr 8,5 Prozent).

Ahlers hat im Geschäftsjahr 2010/11 ein EBIT (Ergebnis vor Steuer und Zinsen) von 15,9 Mio. EUR (+5,3 Prozent, Vorjahr 15,1 Mio. EUR) erwirtschaftet. Damit wuchs die EBIT-Marge von 6,0 Prozent auf 6,2 Prozent. Die Rohertragsmarge konnte trotz steigender Beschaffungskosten stabil gehalten werden (2010/11 50,7 Prozent, Vorjahr 50,6 Prozent). Das Konzernergebnis nach Steuern stieg von 8,5 Mio. EUR auf 10,1 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie wuchs von 0,62 EUR auf 0,72 EUR (+16,1 Prozent). Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der am 3. Mai 2012 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende von 0,65 EUR je Stammaktie (Vorjahr 0,55 EUR) und 0,70 EUR je Vorzugsaktie (Vorjahr 0,60 EUR) vor. Damit erhöht sich die Dividende insgesamt um 18 Prozent. Bezogen auf die Kurse zum 30. November 2011 entspricht dies einer Dividendenrendite für die Stammaktie von 6,4 Prozent und für die Vorzugsaktie von 6,7 Prozent.

Die Vorstandsvorsitzende Dr. Stella A. Ahlers kommentiert die Entwicklung des Unternehmens: "Unsere konservative, aber wachstumsorientierte Strategie stimmt. Wir setzen auf unsere starken Marken und stärkere Verzahnung mit dem Facheinzelhandel sowie dem eigenen Einzelhandel. Das Fundament unserer Strategie sind ein leistungsfähiger Logistikbereich und solide Finanzen." Für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 ist die Vorstandsvorsitzende verhalten optimistisch. Es soll ein moderates Plus im Umsatz und Ergebnis erwirtschaftet werden. Der eigene Einzelhandel wird dabei weiter ausgebaut werden und dürfte kräftig wachsen. Die Premiummarken Baldessarini, Otto Kern und Pierre Cardin sollten auch im Jahr 2011/12 das Wachstum tragen.

Für das Geschäftsjahr 2011/12 plant das Bekleidungsunternehmen die Eröffnung von mehreren Pierre Cardin Stores. Außerdem soll es auch einen ersten Ahlers Multi-Brand- Store in Deutschland geben, nachdem bereits mehrere in Osteuropa erfolgreich eröffnet wurden.
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