Donnerstag, 24. Mai 2018


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Ausbildung sichert Zukunft

Bilanz des Berufsberatungsjahres 2011/2012 im Zeichen von Stabilität und Demografie

Karlsruhe, (lifePR) - Die stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt der letzten Monate spiegelt sich auch auf dem Ausbildungsmarkt wieder. Konstante Bewerberzahlen und betriebliche Ausbildungsplatzangebote sind das Ergebnis der vorläufigen Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres 2011/2012, die jetzt von der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt veröffentlicht wurde.

".Auch in diesem Jahr konnten wir erneut nahezu allen Bewerberinnen und Bewerbern, die sich bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle an uns gewandt haben, ein Angebot unterbreiten. Mir ist es wichtig, dass keiner unversorgt bleibt. Wir brauchen jeden. Die Schere zwischen Nachfrage und Angebot wird sich weiter öffnen, so dass nach und nach immer mehr Betriebe und Berufe die Probleme bei der Nachwuchsgewinnung zu spüren bekommen. Deshalb müssen wir noch stärker darauf achten, dass wir auch schwächeren Jugendlichen die Chance auf eine duale Ausbildung ermöglichen. Dies setzt voraus, dass wir die bisher schon gut funktionierenden Netzwerke weiter vertiefen und ausbauen. Nur wenn Schulen, Eltern, Betriebe, Kammern, Berufsberater der Arbeitsagenturen und die Berufsbegleiter koordiniert zusammenarbeiten, kann es gelingen, einerseits möglichst allen Jugendlichen zum Berufseinstieg zu verhelfen und andererseits die betrieblichen Ausbildungsstellen zu besetzen. Unabhängig von der konjunkturellen Lage werden die Themen Demografie und steigender Fachkräftebedarf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Zukunft bestimmen", sagt Ingo Zenkner, der Vorsitzende der Arbeitsagentur Karlsruhe-Rastatt, zur aktuellen Lage auf dem Ausbildungsmarkt.

Angebot und Nachfrage
Die Situation am Ausbildungsmarkt in der Region blieb auf dem guten Vorjahresniveau. Rein rechnerisch kamen 1,1 Ausbildungsstellen auf einen Bewerber.

Die Ausbildungsstellensituation
Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. 6.204 Ausbildungsstellen wurden von den Betrieben und Verwaltungen der Region gemeldet, rund 110 weniger als im letzten Jahr. Die Zahl der Stellenangebote wäre sicher noch höher ausgefallen, aber viele Betriebe haben erfreulicherweise die Ausbildungsstellen mit ihren bewährten Praktikanten - Einstiegsqualifizierung (EQ) - besetzt.
Die betriebliche EQ beinhaltet ein Langzeitpraktikum von mindestens 6 bis maximal 12 Monaten. Eine Übernahme in Ausbildung sollte vom Unternehmen angestrebt werden. Diese Förderung soll ermöglichen, dass mehr jüngere Menschen mit erschwerten Vermittlungsperspektiven eine betriebliche Berufsausbildung aufnehmen und diese Ausbildung im Erfolgsfall verkürzt wird

390 gemeldete Ausbildungsstellen, 66 mehr als im Vorjahr blieben zum Ende des Ausbildungsjahres unbesetzt. Dafür, dass nicht alle Stellen besetzt werden konnten, gibt es eine Reihe von Gründen. So sind beispielsweise manche Ausbildungsstellen abgelegen und damit für Jugendliche ohne Führerschein schlecht erreichbar. Zum anderen werden Stellen, die mit hohen Anforderungen an die Qualifikation der Bewerber verbunden sind, manchmal erst spät gemeldet.

Die Bewerbersituation
5.753 Bewerberinnen und Bewerber haben bei ihrer Ausbildungsplatzsuche die Berufsberatung und den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt eingeschaltet. Das waren 96 oder 5,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Agenturangaben hat sich das Bewerberpotenzial durch den doppelten Abiturjahrgang nur leicht erhöht.
Nahezu allen Bewerberinnen und Bewerbern konnte die Berufsberatung ein Angebot unterbreiten. Die Zahl der Jugendlichen, die bislang keine konkrete Perspektive haben, war deshalb auch in diesem Jahr gering.

Für die wenigen jungen Menschen, die bisher noch keinen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz gefunden haben (52) gibt es aber immer noch eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt, so die Arbeitsagentur. Voraussetzung sei es, ganz schnell unter der Hotline 0180 555 111 anzurufen und einen kurzfristigen Termin zur Berufsberatung ausmachen.
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