Montag, 11. Dezember 2017


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ABT Sportsline 2008 – Pressemeldung KW8

Sportfahrwerke sind auch Einstellungssache

Kempten, (lifePR) - Was leistet eigentlich ein Sportfahrwerk? Ist es nur die Kombination aus kürzeren Federn, härteren Stoßdämpfern und der Tieferlegung des Fahrzeugaufbaus? "Die Verwendung der richtigen Teile ist natürlich extrem wichtig", sagt Christian Abt. Der erfahrene Rennsport-Profi ist bei ABT Sportsline unter anderem verantwortlich für das Thema "Fahrwerk" – und das ist komplexer als sich die Auflistung seiner Einzelteile anhört: "Die Wahl der Stoßdämpfer spielt eine wesentliche Rolle, denn sie dämpfen das Fahrzeug bei Bodenunebenheiten ab. Dies kann nur funktionieren, wenn Feder und Federrate zu den Dämpfern passen – nur so gelingt das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten." Daher arbeiten die Ingenieure von ABT seit jeher an dessen Optimierung und Verbesserung zugunsten der Fahrdynamik.

Ein modernes Fahrwerk für ein von ABT Sportsline veredeltes Automobil muss gleich mehrere Funktionen erfüllen. Es sorgt für ein, den schnellen Kemptener Modellen angemessenes, sportliches Fahrverhalten, ermöglicht also zum Beispiel höhere Kurvengeschwindigkeiten. Es soll aber auch komfortabel genug sein, damit selbst lange Fahrten nicht zur Tortur für die Passagiere werden. Besonderes Augenmerk richtet ABT auf Gewindefahrwerke, die eine Verstellung der Bodenfreiheit – und damit eine exaktere Einstellung der Komponenten auf die unterschiedlichen Anforderungen – erlaubt. "Die Fahrwerke müssen auch zum Charakter des Autos passen, ein R8 wird eher im Grenzbereich bewegt als eine große Limousine oder ein Touareg", sagt Christian Abt. Der ehemalige DTM-Pilot kümmert sich daher persönlich um die Feinabstimmung der Fahrwerke – und die geht weit über am Computer errechenbare Werte hinaus. Mit seiner Erfahrung und dem Gefühl für die nicht messbaren Nuancen sorgt Christian Abt dafür, dass sich Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit nicht ausschließen.

Interview mit Christian Abt

In einem Interview erläutert der Motorsportler, wie er sein Know-how und seine Erfahrung bei der Entwicklung und den Tests der ABT-Fahrwerke einbringt. Hier ein Auszug aus dem Gespräch mit Christian Abt:

?: Wo geht ABT technische Kompromisse ein?

Christian Abt: Ein Sportfahrwerk muss natürlich im Detail sportlicher abgestimmt sein, aber nie so hart, dass es die Passagiere als unangenehm empfinden. Wer nach einer längeren Fahrt wie gerädert aussteigt, dem ist der Fahrspaß gründlich vergangen. Der Autotyp und dessen Charakteristik legen immer auch fest, wie weit die finale Abstimmung des Fahrwerks im Einzelnen gehen darf. Was beim Golf GTI für Fahrspaß sorgt, wird von Fahrern eines A8 als störend empfunden. Generell ist aber eine ausgewogene Gesamtperformance zwischen Sportlichkeit und Komfort durchaus erreichbar. Sind alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt, kann man Kompromisse gering halten.

Das vollständige Interview ist unter den angegebenen Kontaktadressen zum Abdruck erhältlich. Anfragen für Interviews mit Christian Abt werden dort gerne entgegengenommen.
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