Vom Führerschein bis zum ersten eigenen Fahrzeug
Bereits mit 17 Jahren begann Lena ihre Fahrausbildung in der Paravan Niederlassung Heidelberg. Nur drei Wochen später hielt sie ihren Führerschein in der Hand. „Am Anfang dachte ich noch: Wie soll ich das so schnell schaffen? Aber schon in der zweiten Woche habe ich mich sicher gefühlt. Es ist Wahnsinn, was technisch alles möglich ist“, sagt sie rückblickend.
Nach rund eineinhalb Jahren Pause gelang der Wiedereinstieg problemlos – auch wenn die erste Fahrstunde mit Aufregung verbunden war. „Es war auch Vorfreude“, erzählt Lena. Bereits nach wenigen Stunden stellte sich ein sicheres Fahrgefühl ein.
Heute fährt sie einen Skoda Superb, ausgestattet mit dem elektronischen Fahr- und Lenksystem Space Drive. Gesteuert wird das Fahrzeug über zwei Joysticks – rechts für die Lenkung, links für Gas und Bremse. Für zusätzlichen Komfort sorgt ein individuell angepasstes Rückenpolster im Fahrersitz. Sekundärfunktionen wie Blinker, Licht oder auch das Sonnendach bedient sie über das Paravan Touch-System sowie per Sprachsteuerung. Das elektrische Sonnendach ist dabei eines ihrer persönlichen Highlights. Der Einstieg und das Handling wurden exakt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt: Ein Rutschbrett erleichtert das Umsetzen, während der Robot 3000 den Rollstuhl per Knopfdruck im Kofferraum verstaut.
Bei der Fahrzeugwahl war für Lena klar: kein Bus, kein Hochdachkombi. „Es sollte ein Pkw sein – auch wegen des Parkens.“ Da sich ihr E-Fix-Rollstuhl nicht zusammenklappen lässt, fiel die Entscheidung auf den Skoda Superb mit ausreichend Platz im Heck. Inspiriert wurde sie durch Videos einer Paravan- Kundin. „Da habe ich das System gesehen und gedacht: Das könnte funktionieren“, berichtet sie. Auch Freunden empfiehlt sie diese Einblicke: „Schaut euch die Videos an – so funktioniert das.“
„Mobilität ist Freiheit“ – selbstbestimmt unterwegs im Alltag
Lena ist aufgrund einer angeborenen Gelenkversteifung auf den Rollstuhl angewiesen. Umso wichtiger war eine individuelle Anpassung bis ins Detail. „Ich kann den Joystick auch hundertmal umbauen lassen – Hauptsache, es passt am Ende perfekt“, sagt sie und betont die Geduld und Unterstützung durch das Paravan Team.
Mit zunehmender Fahrpraxis kam schnell die Routine – sowohl beim Fahren als auch beim Ein- und Aussteigen. Die nächsten Ziele sind klar: Familie besuchen, Freunde treffen – und erstmals selbst den Bruder abholen, der sie bisher gefahren hat. Mobilität ist für Lena einfach Freiheit – jetzt allein irgendwo hinfahren zu können.
„Dass ich jetzt weiß, mein Auto steht draußen und ich kann einfach losfahren – das ist ein schöner Blick in die Zukunft.“ Mit zunehmender Fahrpraxis kam schnell die Routine – sowohl beim Fahren als auch beim Ein- und Aussteigen. Nach gut zwei Monaten hat Lena bereits rund 3.000 Kilometer selbst zurückgelegt. Ihr Alltag hat sich dadurch spürbar verändert: Sie kann ihre Wege heute eigenständig planen, ist deutlich spontaner und flexibler unterwegs. Was früher organisiert werden musste, ist heute selbstverständlich geworden. Mobilität bedeutet für sie vor allem eines: Freiheit – und ein großes Stück Lebensqualität.