„Es gibt natürlich auch noch unterversorgte Gebiete“, sagt der Landrat, „aber auch diese Lücken sollen geschlossen werden.“ Mischak verweist in diesem Zusammenhang auf einen einstimmigen Beschluss der Breitbandbeteiligungsgesellschaft Vogelsbergkreis GmbH (BBV) vom Herbst vergangenen Jahres, Fördermittel im Rahmen des „Graue-Flecken-Förderprogramms“ des Bundes zu beantragen. „Das ist geschehen und mittlerweile erarbeiten wir gemeinsam mit einem externen Berater eine detaillierte Ist-Analyse, um die förderfähigen Adressen zu ermitteln“, schildert der Landrat. „Zudem führen wir ein sogenanntes Markterkundungsverfahren durch, wir fragen bei Telekommunikationsunternehmen gezielt ab, ob und wo wie sie noch ausbauen werden.“
„Wenn all diese Daten vorliegen und wir wissen, wo letztendlich ein geförderter Ausbau möglich ist, werden wir Fördermittel für diese Infrastrukturmaßnahme beantragen“, ergänzt Raphael Müller, der Breitbandkoordinator des Kreises.
Er weist abschließend darauf hin, dass Ausbaugebiete, die durch die Privatwirtschaft als erschlossen gelten, künftig von einer Förderung ausgeschlossen sind.