Die Erzgebirgische Philharmonie Aue lädt unter der musikalischen Leitung des Conductor in Residence zum 9. Philharmonischen Konzert ein. Im Mittelpunkt des Programms stehen Werke von Siegfried Thiele („Wolkenbilder“ – Vier Sätze für Kammerorchester [1978]), Richard Wagner (Fünf Lieder für eine Frauenstimme auf Gedichte von Mathilde Wesendonck in der Fassung für Altstimme und Kammerorchester von Hans Werner Henze) und Franz Schubert (Sinfonie Nr. 8 C-Dur „Die Große“ D 944).
Die in Annaberg-Buchholz geborene Christel Loetzsch studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und setzte ihr Studium am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand (Italien) fort. Außerdem erhielt sie das Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn-Bartholdy Leipzig. 2012 debütierte Christel Loetzsch in einer Neuproduktion von Franco Zeffirelli als Zerlina in „Don Giovanni“ an der Arena di Verona unter der Leitung von Daniel Oren. 2013 gab sie ihr Debüt an der San Francisco Opera in der Rolle der Dorabella in „Così fan tutte“ unter der Leitung von Nicola Luisotti. In den Spielzeiten 2015_2018 gehörte Christel Loetzsch zum Ensemble von Theater & Philharmonie Thüringen mit zahlreichen erfolgreichen Rollendebüts, darunter Octavian in „Der Rosenkavalier“, Maddalena in „Rigoletto“, Ljuboff in „Mazepa“ von Tschaikowsky und Leokadja Begbick in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten gehört ihr Debüt beim „Lausitz Festival“ in der Titelrolle von Philippe Boesmans „Julie“ mit den Symphonikern Hamburg unter Sylvain Cambreling, die neue Ring-Produktion von Romeo Castellucci am La Monnaie in Brüssel als Floßhilde und Roßweiße, mit der Dresdner Philharmonie die Floßhilde und Schwertleite in Wagners „Der Ring der Nibelungen“ unter Marek Janowski und ihr Debüt am Teatro di San Carlo in Neapel als Schwertleite. Die Spielzeit 2025_2026 singt Christel Loetzsch Herodias in Richard Strauss’ „Salome“ in Santiago de Chile, singt „Antigone“ von Pascal Dusapin in der Pariser Philharmonie und debütiert am Maggio Musicale Fiorentino in Florenz als Judith in „Herzog Blaubarts Burg“ von Bartók.
Eine halbe Stunde vor Beginn der Konzerte gibt es die Möglichkeit, eine Konzerteinführung zu besuchen: im Eduardvon-Winterstein-Theater auf der Studiobühne und im Kulturhaus Aue im Kleinen Saal.
Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm
Solistin: Christel Loetsch
Termine: Samstag, 9. Mai 2026, 19.30 Uhr
Kulturhaus Aue
Montag, 11. Mai 2026, 19.30 Uhr
Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz
Kartenpreise: 26,00 € / 23,00 € / 18,00 €
23,00 €* / 21,00 €* / 15,00 €*
19,00 €** / 17,00 €** / 12,00 €**
*: für Menschen im Ruhestand, Menschen mit Schwerbehinderung und Arbeitslose, mit der Sächsischen Ehrenamtskarte
**: für Schulkinder, Azubis, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, mit Sozialpass, mit Familienpass
Karten: Servicebüro der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH
Markt 9
09456 Annaberg-Buchholz
Mo-Fr: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Tel.: 03733 1407-131 | service@erzgebirgische.theater
Abendkasse
Servicebüro im Kulturhaus Aue
Goethestraße 2
08280 Aue-Bad Schlema
Di-Mi-Do: 8.00 bis 18.00 Uhr
Tel.: 03771–23761 | service@kulturhausaue.de
www.kulturhausaue.de/events