Dienstag, 19. Juni 2018


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Christoffers und ZAB beenden erfolgreiche Niederlande-Reise

Niederländische Unternehmen sind mit ihren Brandenburger Standorten sehr zufrieden

Potsdam, (lifePR) - Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers und die ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) haben eine positive Bilanz der Reise in die Niederlande gezogen. Minister Christoffers hat gemeinsam mit der ZAB unter anderem niederländische Unternehmen besucht, die über Standorte in Brandenburg verfügen. Dazu zählten der Kommunikationstechnikkonzern TKH, der eine Kabelfertigung in Forst (Lausitz) und eine Niederlassung in Teltow betreibt, sowie das Lebensmittelunternehmen Struik Foods Holding mit einem Standort in Beelitz, an dem u. a. für die neu erworbene Marke SonnenBassermann produziert wird. "Die Firmen sind mit ihren Standorten in Brandenburg sehr zufrieden und beabsichtigen, diese weiter zu entwickeln. Das Konzept, die Firmenzentralen vor Ort zu besuchen und ihnen die aktuellen Rahmenbedingungen der Wirtschaftspolitik und -förderung in Brandenburg zu erläutern, stieß auf große Resonanz", erklärten Minister Christoffers und der Sprecher der ZAB-Geschäftsführung, Dr. Steffen Kammradt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reise waren Fachforen zur Logistik sowie zu den Brandenburger Industrieclustern Metall und Kunststoffe/Chemie. "Wir haben in den Niederlanden deutlich gemacht, dass wir Brandenburg als Industrieregion auf Basis unseres Aktionsplans ,ProIndustrie' und der gemeinsamen Innovationstrategie mit Berlin weiter entwickeln wollen. Dabei sind wir bei unseren Gastgebern auf großes Interesse gestoßen. Dies galt auch für unsere Präsentation der Infrastruktur und der Logistikstandorte in Brandenburg", sagte Minister Christoffers.

"Brandenburg bietet die richtigen Themen für niederländische Technologieunternehmen: Biokunststoffe, Leichtbau und neue Transportketten beispielsweise kommen hier sehr gut an. Die Workshops waren stark nachgefragt. Unser Ziel sind Kooperationen zwischen Brandenburger und niederländischen Unternehmen, die mittelfristig auch zu neuen Ansiedlungen führen können. Wir haben konkrete Kooperationsanfragen mitgenommen und Verabredungen zu Folgegesprächen getroffen. Kurzum: Wir sehen gute Chancen für Brandenburg, in den Niederlanden weiter zu punkten", betonte Dr. Steffen Kammradt. Die Niederlande zählen mit 34 Investoren zu den stärksten Quellregionen für Ansiedlungen im Land Brandenburg.

Die Reise in die Niederlande sei wie die vorherigen nach Italien, Skandinavien und Österreich auch ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Integration in Europa gewesen. "Immerhin gehen etwa 70 Prozent der brandenburgischen Exporte ins europäische Ausland. Vor diesem Hintergrund gibt es auch ein großes Interesse der Wirtschaft an Kooperation mit diesen Ländern", sagte Christoffers.

Erstmals wurde eine Akquisitionsreise von mehreren Brandenburger Wissenschaftsbotschaftern unterstützt. Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger, Clustersprecher Metall und Professor für Automatisierungstechnik an der BTU Cottbus, hat die Fachworkshops ebenso begleitet wie die Leiterin der Fraunhofer Einrichtung für Polymere und Composite PYCO in Teltow, Prof. Dr. Monika Bauer, und der Biokunststoffexperte Prof. Dr. Hans-Peter Fink, Leiter des Fraunhofer Instituts für angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam.

"Wir haben in den Niederlanden unseren Kurs fortgesetzt, Ansiedlungen und Kooperationen international eng miteinander zu verknüpfen. Bei dieser Reise haben uns die niederländischen Verbände der mittelständischen Metallindustrie sowie der Kunststoffindustrie sehr geholfen. Wir wollen diese Kooperationen weiter ausbauen", sagte Minister Christoffers. Insgesamt zahle es sich aus, wenn Brandenburg dabei seine Zugehörigkeit zur Hauptstadtregion unterstreiche - "einer Region, die in den vergangenen 20 Jahren eine positive Entwicklung genommen hat, die in Wirtschaft und Wissenschaft gut aufgestellt ist und von ihrer geographischen Lage her interessant ist. Auch dies wurde in den Niederlanden mit großem Interesse zur Kenntnis genommen", so der Minister.

Die Reise führte unter anderem nach Den Haag, Zoetermeer, Utrecht und Delft. An der Technischen Universität Delft hatte die ZAB gemeinsam mit Holland High Tech ein Treffen von Minister Christoffers mit der niederländischen DGTA (Dutch Gas Turbine Assoziation) organisiert. Dabei ging es um aktuelle und künftige Aktivitäten für das Turbinenprojekt "European Innovation Exchange on Turbo&Power".

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