Heizung jetzt fit machen für die kalte Jahreszeit - Geringere Kosten durch professionellen Heizungs-Check

Fachmann führt drei einfache Maßnahmen durch. Jetzt auch Apps für Mobiltelefone zur Heizungssteuerung

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten entfallen aufs Heizen. Ein Check der Heizungsanlage vor der kalten Jahreszeit lohnt sich deshalb besonders, empfiehlt das Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Bis zu 15 Prozent der Betriebskosten könnten so eingespart werden. "Die Effizienzmaßnahmen im Rahmen eines Heizungschecks sind günstig und haben sich oft nach ein bis drei Jahren amortisiert", sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau. Zu den Maßnahmen gehören ein hydraulischer Abgleich der Anlage, eine Überprüfung, ob die Heizungspumpe noch dem Stand der Technik entspricht, und eine richtig eingestellte sowie auf den persönlichen Bedarf angepasste Regelung.

Mit einer Smartphone-App kann die optimierte Anlage übrigens bequem unterwegs bedient werden - wer etwa wegen der Arbeit später nach Hause kommt, verschiebt das Hochheizen einfach ein wenig. Dann wird es erst kurz bevor man ankommt richtig warm. Das spart noch einmal Energie und Geld.

Informationen zum Heizungscheck gibt es beim regionalen Energieberater. Neutrale Informationen sind kostenfrei auch über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder unter www.zukunftaltbau.de erhältlich.

Aufgabe für Heizungsspezialisten

Maßnahme 1: Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage

Werden einzelne Räume wärmer als andere, rauscht oder pfeift es in den Heizkörpern? Bei einem hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage stellt ein Fachmann diese Probleme ab und sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau so viel Wärme bekommt wie der Raum benötigt. "Zuerst wird eine Heizlastberechnung für jeden Raum vorgenommen", erklärt Klaus Keßler von der KLIBA Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg. "In die Berechnung gehen Faktoren wie die Dämmung der Außenwand und des Daches sowie die Beschaffenheit der Fenster ein." Daraus bestimmen sich die genaue Heizwassermenge für die einzelnen Räume und der Druck der Heizungspumpe. Schließlich wird an jedem Heizkörper das Thermostatventil so eingestellt, dass die Heizungswärme optimal verteilt wird.

Maßnahme 2: Überprüfung der Heizungspumpe

Das Herz jeder Heizung ist die Heizungspumpe. Sie pumpt das vom Kessel aufgeheizte Wasser durch die Rohre zu den Heizkörpern. Hat die Umwälzpumpe viele Jahre auf dem Buckel, ist sie sicher der größte Stromverbraucher im Haushalt. "Alte Heizungspumpen sind oft ungeregelt oder schlecht regelbar. Sie pumpen das Wasser an mehr als 200 Tagen oft 24 Stunden durch das Haus, auch wenn die Ventile geschlossen sind", erklärt Keßler. "Meist haben sie auch eine vierfach zu große elektrische Leistung. Die Folge sind 120 bis 160 Euro Stromkosten jedes Jahr." Hocheffizienzpumpen dagegen benötigen bis zu 90 Prozent weniger Strom. Ein Austausch lohnt sich in der Regel bei Pumpen, die älter als zehn Jahre sind.

Maßnahme 3: Heizungsregelung einstellen

Bei der Regelung der Heizung wird die aktuelle Raumtemperatur oder die aktuelle Außentemperatur gemessen und mit einem gewählten Sollwert für die Räume verglichen. Die Aufgabe des Heizungsreglers ist es jetzt, die Raumtemperatur möglichst energiesparend konstant zu halten. Dazu muss er richtig eingestellt sein. "Auch eine Nachtabsenkung per Regelung lohnt sich", so Petra Hegen von Zukunft Altbau. "Nachts kann die Vorlauftemperatur um zehn bis fünfzehn Grad reduziert werden." Morgens wird sie eine Stunde vor dem Aufstehen automatisch wieder auf Normaltemperatur gestellt. Im Sommer sollte die Heizung ganz abgeschaltet sein und nur das Warmwasser heiß gehalten werden. Übrigens: Während eines Urlaubs in der Heizperiode kann die Heizung ebenfalls im Absenkbetrieb gefahren werden und so kräftig Geld gespart werden.

Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von älteren Wohnhäusern gibt es auch auf www.facebook.com/ZukunftAltbau.
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