Sonntag, 26. Februar 2017


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Riesiger Zuchterfolg im Berliner Zoo: Abermals ein Großer Ameisenbär geboren!

(lifePR) (Berlin, ) Zum dritten Mal in der Geschichte des Berliner Zoos wächst derzeit ein Ameisenbärbaby heran. Während die ersten beiden Jungtiere der Mutter "Griseline" abgenommen werden mussten, da sie ihren Nachwuchs nicht säugte, entschloss man sich diesmal, das Neugeborene bei ihr im Stall zu lassen. Ab dem zweiten Lebenstag wurde das Junge lediglich dreimal täglich von dem geduldigen wartenden Weibchen getrennt, um ihm ein Fläschchen Milch zuzufüttern. Dies Variante barg einige Risiken, ermöglichte aber der Mutter Erfahrungen im Umgang mit dem eigenen Nachwuchs zu sammeln. Anfangs schliefen beide Tiere nur zusammen, aber die Mutter ließ ihren männlichen Zögling nicht - wie es sich für Ameisenbären gehört - auf ihrem Rücken reiten. Doch nachdem der Kleine nun an Kraft gewonnen hat, trägt sie ihn vorbildlich am Körper. Sehr fürsorglich kümmert sich die Bärin um ihren Sohn und lässt ihn keinesfalls mehr allein am Boden zurück. Und bei schönem Wetter darf sie ihn zeitweise auf das Freigehege mitnehmen, was die die Besucher entzückt! Der kleine Ameisenbär, der den Namen "Carlos" erhielt und der bei seiner Geburt am 14. März dieses Jahres 1.400 Gramm wog, hat inzwischen ein Gewicht von 2.300 Gramm erreicht. Derzeit nimmt er den Tierpflegern um den Revierleiter Thomas Messinger je Mahlzeit durchschnittlich 50-60 ml Milch ab.

Nur die wenigsten Zoobesucher können die etwa 30 kg schweren südamerikanischen Ameisenbären zoologisch richtig einordnen. Sie unterscheiden sich von allen besser bekannten Säugetieren. Auffallend sind der riesige Schwanz und die lange, sehr schmale Schnauze, aus der mitunter eine dünne, schlangenartige und klebrige Zunge hängt. Die kräftigen und als Werkzeuge zum Aufbrechen von Termitenbauten einzusetzenden Krallen zeigen, dass Ameisenbären durchaus wehrhafte Lebewesen sind.

Große Ameisenbären sind begehrte Zootiere, um die sich viele Gärten bemühen. Da sie jedoch in ihrer südamerikanischen Heimat geschützt sind, sind sie nur ausnahmsweise zu erhalten. Die Zucht, die durch ein europäisches Arterhaltungsprogramm koordiniert wird, gelingt nur in wenigen zoologischen Einrichtungen.

Hinweis für die Presse: Carlos wird mit seiner Mutter am Freitag, dem 23. April 2010 um 11:00 Uhr auf dem Ameisenbärgehege an der Landwerkanalbrücke den Pressevertretern vorgestellt. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten.

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