Vom Knochen zum Kunstwerk – Skelette als Werkstoff

Ausstellung und Vorführung im Zoo am Meer Bremerhaven

(lifePR) ( Bremerhaven, )
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- Samstag, 2. August 2008, 14:00 - 18:00 Uhr
- Sonntag, 3. August 2008, 10:00 - 18:00 Uhr

Wie wird aus einem Knochen ein Kunstwerk?

"Skelette als Werkstoff"ist das Thema einer Veranstaltung zum Thema Knochenhandwerk, die in diesem Jahr zum dritten Mal von Künstlern, Handwerkern und Wissenschaftlern im Zoo am Meer ausgerichtet wird. Sie führen in Wort, Bild und Tat vor, wie aus unansehnlichen Knochen faszinierende Dinge entstehen - von Gebrauchsgegenständen bis Schmuck. Gezeigt werden Traditionen aus Europa, Kenya, und Neuseeland, archäologische Funde und zeitgenössische Kunst.

Knochen waren zu allen Zeiten ein viel genutztes Material zur Herstellung von Werkzeugen, Kunst- und Alltagsgegenständen. Derartige Stücke sind häufige Funde archäologischer Ausgrabungen. Doch auch in der heutigen, von Kunststoffen geprägten, Zeit gibt es immer noch praktizierende Knochenhandwerker und -handwerkerinnen. Die zeitliche und geographische Breite dieses Handwerks soll im Rahmen der Veranstaltung dargestellt werden. Auf Wunsch des Publikums wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf der praktischen Vorführung der Bearbeitungstechniken liegen. Die Besucher können eigene oder erworbene Knochenkunst mitbringen und gemeinsam mit den Veranstaltern "begutachten".

Druckfähige Abbildungen sind zum download auf der website www.knochenarbeit.de/pictures.php hinterlegt.

Im Folgenden werden die Beteiligten kurz vorgestellt:

Der Bremer Archäozoologe Hans Christian Küchelmann liefert die wissenschaftliche Begleitung der Veranstaltung. Er studierte Biologie in Oldenburg und untersucht als selbständiger Archäozoologe die Knochenfunde archäologischer Ausgrabungen. In seiner Ausstellung zeigt Christian Küchelmann die geschichtlichen und kulturellen Hintergründe des Knochenhandwerks und beleuchtet das Material Knochen. Präsentiert werden archäologische Fundstücke unter anderem aus römischen Fundstellen und aus dem Mittelalter.

Weitere Informationen: www.knochenarbeit.de

Die Elfenbeinschnitzermeisterin Vero Schmolinski lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Ihrem Atelier in der Nähe von Heidelberg. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Naturmaterialien und fertigt Skulpturen, Schmuck und Objekte. Im Rahmen der Ausstellung zeigt sie moderne und klassische Werke aus Elfenbein, Knochen und Geweih und führt die traditionelle Schnitzkunst von Hand vor.

Weitere Informationen: www.knochenkunst.de

Manuel Thomas aus Rheinzabern ist aktiver Mitarbeiter des Ars Replika e. V. - Verein für lebendige Archäologie. Der Archäologe und Ingenieur hat sich auf die Nachbildung archäologischer Funde römischen Knochenhandwerks spezialisiert. Diese Techniken aus dem 1. Jahrhundert nach Christus führt er auf Lehrveranstaltungen und in Museen vor. Bei der Arbeit beobachten konnte man Manuel Thomas unter anderem in den Museen Xanten, Kalkriese und Marl (Frankreich).

Weitere Informationen: www.ars-replika.de

Sven-Lassen Buchholz ist Künstler, Illustrator und Kunsttherapeut. Das Handwerk der Knochenschnitzerei erlernte er in Neuseeland. Sein Spezialgebiet ist der Hei Matau, ein aus Knochen geschnitzter stilisierter Angelhaken, der als Glücksbringer getragen wird. Der gebürtige Cuxhavener lebt und arbeitet heute in Bonn. Er führt seine Arbeit praktisch vor und stellt Maorischmuck aus.

Weitere Informationen: www.bonecarvingstudio.de/site/home.htm

Eine Facette der künstlerischen Tätigkeit von Eva Halat aus Burgstetten ist Scrimshaw, eine Methode zur Verzierung von Skelettmaterialien, die im 19. Jahrhundert vornehmlich unter Seeleuten verbreitet war. Eva Halat arbeitet mit Knochen, Geweih und fossilem Mammutelfenbein. 2003 publizierte sie zu diesem Thema ihr Buch "Modernes Scrimshaw". Eva Halat wird einige ihrer Arbeiten ausstellen.

Weitere Informationen: www.evahalat-scrimshaw.com

Bereichert wird die Ausstellung durch traditionelles Knochenhandwerk aus Kenya (Leihgaben von Black Image aus Bremen).

Weitere Informationen: www.blackimage.de
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