Verschärfung der EU-Klimaziele erfordert gemeinsame Kraftanstrengung

(lifePR) ( Berlin, )
In ihrer ersten Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unter anderem eine Verschärfung des EU-Klimaziels vorgeschlagen, wonach bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu 1990 mindestens 55 Prozent Emissionen eingespart werden sollen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt diese Ziele, weist aber zugleich darauf hin, dass dies nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller relevanten Akteure gelingen wird. „Die Pläne der EU-Kommission sind sehr ehrgeizig und herausfordernd“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Die Immobilienwirtschaft weiß um ihre Verantwortung. Seit Jahren sind wir Vorreiter beim Klimaschutz – in keinem anderen Sektor sind die bereits realisierten Emissionsreduzierungen so hoch wie im Bereich der Gebäude: Von 1990 bis 2014 erfolgte eine Reduktion von 209 auf 119 Millionen Tonnen jährlich. Bestandsimmobilien sind die wichtigste Stellschraube zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor. Hier brauchen wir ein technologieoffenes und wirtschaftlich sinnvolles Umfeld“. Dazu zähle etwa die verbesserte steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung.

„Um das Ziel der zusätzlichen Emissionsreduzierung anzugehen, sollte jetzt dringend der angekündigte European Climate Pact vorangebracht werden. Deutschland kann hier seine Expertise aus der Innovationspartnerschaft mit einbringen – erst recht vor dem Hintergrund der laufenden Ratspräsidentschaft“, so Mattner.

Der ZIA steht zu Gesprächen bereit und wird mit der Expertise seiner Mitglieder seinen Beitrag im konstruktiven Dialog auf nationaler und europäischer Ebene leisten.
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