Donnerstag, 23. Februar 2017


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W&W steigert Konzernüberschuss im ersten Halbjahr 2008 deutlich

Wüstenrot erzielt Marktanteilssprung beim Bausparen

(lifePR) (Stuttgart, ) Spezialist Wüstenrot & Württembergische (W&W) ist im ersten Halbjahr 2008 auf seinem Erneuerungskurs weiter voran gekommen. Der Konzernüberschuss stieg um rund 12 Prozent auf 85,8 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2007 hatte der vergleichbare, um Einmaleffekte bereinigte Konzernüberschuss 76,3 Millionen Euro betragen.

Beim Neugeschäft hat die Stuttgarter W&W-Gruppe vor allem im Bausparen stark zugelegt. Das Bruttoneugeschäft nach Bausparsumme verzeichnete einen Anstieg auf fünf Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 29,2 Prozent. Auch im Baufinanzierungsgeschäft schnitt der Vorsorge-Spezialist im ersten Halbjahr 2008 besser ab als die Branche: das Kreditgeschäft (einschließlich Prolongationen) betrug 2,1 Milliarden Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,8 Prozent gestiegen.

Dr. Alexander Erdland, Vorsitzender des Vorstandes der W&W AG: "Die 2006 im Rahmen des Vertriebsprojektes SPRING eingeleiteten Restrukturierungsschritte führten für Wüstenrot zu einem Wachstumsschub, womit wir den Branchenschnitt erstmals seit vielen Jahren deutlich übertreffen. Uns ist es dadurch gelungen, im Bausparen den Marktanteil von 7,3 auf 8,7 Prozent zu steigern. Die W&W ist insgesamt einen guten Schritt weiter gekommen, sich als DER Vorsorge-Spezialist für Vermögensbildung und Wohneigentum, für finanzielle Absicherung und Risikoschutz in allen Lebensphasen zu profilieren."

In der Personenversicherung der W&W-Gruppe nahm der Neuzugang, branchenüblich gemessen am Annual Premium Equivalent, um 3,8 Prozent auf 114 Millionen Euro zu. Hier macht sich vor allem die Anpassung bei bestehenden Riester-Rentenverträgen bemerkbar, da im Jahr 2008 die dritte Stufe der staatlichen Förderung für Riester-Tarife erreicht wurde. Die verdienten Nettobeiträge sanken dagegen leicht um 30,8 Millionen EUR auf rund 1,2 Milliarden Euro aufgrund rückläufiger Einmalbeiträge und hoher Vertragsabläufe. In der Kompositversicherung blieb das Neugeschäft angesichts weiterhin angespannten Wettbewerbs mit 91,7 Millionen Euro um 6,2 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Der Gesamtabsatz eigener und Drittfonds, die über die Vertriebswege der W&W-Gruppe vermittelt wurden, konnte mit 199,8 Millionen Euro den Vorjahreswert fast erreichen.

Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen am Ziel einer Eigenkapitalrendite nach Steuern von 6,7 Prozent fest, nachdem im Vorjahr eine Verdreifachung auf 6,1 Prozent erreicht wurde.

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