Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid anlässlich der Zahlen zur brummenden Industriekonjunktur 2010:

"Mit einer Allianz für Fachkräfte soll erstmals eine gemeinsame und ganzheitliche Strategie zur Fachkräftesicherung entwickelt werden"

(lifePR) ( Stuttgart, )
"Die schnelle Erholung der Industrie von der zurückliegenden Finanz- und Wirt-schaftskrise ist vor allem den wettbewerbsfähigen Unternehmen und den moti-vierten Beschäftigten im Land zu verdanken", erklärte der Minister für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg Dr. Nils Schmid heute anlässlich der Mel-dung des Statistischen Landesamtes, wonach das Jahr 2010 einen unerwartet rasanten konjunkturellen Aufschwung brachte. Der Export, die Investitionen und der Konsum stünden auf einer breiten Basis. "Die guten Konjunkturaussichten werden dazu beitragen, dass die Arbeitsplätze gesichert und zusätzliche ge-schaffen werden", so der Minister.

Nils Schmid appellierte an die Betriebe, wo immer möglich Vollzeitarbeitsplätze anzubieten und befristete Arbeitsverträge, Teilzeitarbeit und Minijobs zu ersetzen. Ziel der neuen Landesregierung sei es, den Wirtschaftsstandort Baden-Württem-berg weiter zu stärken und in die Zukunft zu führen. "Für die Betriebe im Land werden wir dabei ein verlässlicher Partner sein, der gerne zum Dialog bereit steht."

Nils Schmid kündigte angesichts des sich immer stärker abzeichnenden Fach-kräftemangels eine Allianz für Fachkräfte an, die das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft koordiniert. Partner sollten die Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, die Hochschulen und die Kom-munen sein. "Damit soll erstmals in Baden-Württemberg eine gemeinsame und ganzheitliche Strategie zur Fachkräftesicherung entwickelt und umgesetzt wer-den", so Minister Schmid.

Der Minister wies darauf hin, dass der generell vom Strukturwandel bestimmten Arbeitsplatzentwicklung in der Industrie ein deutlich spürbarer Anstieg der Be-schäftigung in den Dienstleistungsbranchen im Jahr 2010 gegenübersteht. Dort ist die Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 Prozent gegenüber 2009 gestiegen. Im Sektor "Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleistungen", in dem die industrienahen Dienstleister eine immer wichtigere Rolle spielen, ist die Beschäftigung sogar um 2,4 Prozent gewachsen. Auch darin spiegelt sich, so Schmid, die glänzende Industriekonjunktur wider.
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