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Pressemitteilung BoxID: 498120 (Wirtschaftskammer Baselland)
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Ausgezeichnete Berufsleute für die Wirtschaft

Lehrabschluss-Rangfeier der Wirtschaftskammer Baselland

(lifePR) (Liestal/Münchenstein, ) Die Rangfeier für die Lehrabschluss-Besten, die ihre Berufsausbildung im Kanton Basel-Landschaft im Rang (Abschluss-Note 5,3 und höher) absolviert haben, fand wie gewohnt im Kultur- und Sportzentrum KUSPO Münchenstein statt. Die Veranstaltung geniesst eine lange Tradition. Bereits zum 22. Mal richtete die Wirtschaftskammer Baselland am Freitagabend diesen besonderen Anlass aus. Für ihre aussergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet der Berufsbildung wurde Dora Müller, ehemalige Rektorin der Berufsschule für Gesundheit, mit dem Berufsbildungs-Golden Award der Wirtschaftskammer Baselland geehrt.

Über 500 Gäste feierten am Freitagabend an der diesjährigen Rangfeier im Kultur- und Sportzentrum (KUSPO) Münchenstein die mehr als 100 anwesenden Prüfungsabsolventinnen und -absolventen. «Sie alle haben Überdurchschnittliches geleistet, Durchhaltewillen und Leistungsbereitschaft gezeigt und sich damit für die weitere berufliche Zukunft hervorragend qualifiziert», wie Christoph Buser ausführte. In seiner Rede kam der Wirtschaftskammerdirektor auch auf den Lehrplan 21 zu sprechen. In der vorliegenden Form sei er für die KMU-Wirtschaft kein taugliches Instrument, weil die «Berufswahl» oder eben die «Laufbahnvorbereitung» darin überhaupt nicht vorkommen. «Und den für die Wirtschaft relevanten Fächern wird viel zu wenig Gewicht beigemessen», so Buser. Das sei für die KMU-Wirtschaft nicht akzeptabel. Deshalb sei der Lehrplan 21 für eine grundlegende Überarbeitung zurück an den Absender geschickt worden.

Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), unterstrich die Bedeutung der dualen Bildung für die Schweizer Volkswirtschaft: «68 Prozent der 15-Jährigen entscheiden sich in der Schweiz für eine Berufslehre.» Darauf dürfe man stolz sein, insbesondere im Jahr der Berufsbildung. Und explizit an die Lehrabsolventinnen und -absolventen gerichtet sagte Bergamaschi, der Lehrabschluss dürfe nicht als das Ende der Ausbildung betrachtet werden. Er sei vielmehr eine hervorragende Startposition für die persönliche Weiterentwicklung. Als Beispiel nannte Bergamaschi konkret die Berufsmatura, mit welcher 20 Prozent der Lernenden abschliessen. «Mit steigender Tendenz», wie der Leiter der FHNW anfügte.

Heinz Mohler, Stv. Leiter des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung, betonte den Wert einer Berufsmaturität. «Für die Wirtschaftskammer steht die Förderung der Berufsbildung im Zentrum und die Verantwortlichen der Wirtschaftskammer arbeiten seit zwei Jahren mit hohem Aufwand und grossem Engagement in Zusammenarbeit mit uns an der Förderung der Berufsmaturität.» Die Berufsmaturität öffne den direkten Weg in die Fachhochschule, vermittle wertvolle zusätzliche Grundlagen für Führungsaufgaben sowie für die höhere Berufsbildung, sei eine echte Alternative zum gymnasialen Weg und habe überdies den Vorteil, dass sie einen grösseren Praxisbezug biete.

Dass eine Berufslehre eine durchaus valable Alternative zu einer rein theoretischen Ausbildung am Gymnasium ist, machte Céline Bonauer deutlich. Die KV-Lernende im zweiten Lehrjahr absolviert ihre Berufsausbildung im KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung. Hier ist sie derzeit auf der Geschäftsstelle im Haus der Wirtschaft tätig. Im kommenden Jahr wird sie ihre Ausbildung dann bei der Lungenliga beider Basel fortsetzen. «Dank des KMU-Lehrbetriebsverbunds erhalte ich Einblicke in verschiedene Branchen und Lebensbereiche», sagte Céline Bonauer. Sie mache wichtige Lebenserfahrungen, die ihr im späteren beruflichen Leben dienlich sein werden. Als Leistungssportlerin - Bonauer hat an der Weltmeisterschaft in Chicago im vergangenen Jahr mit dem Rhönrad die Silbermedaille gewonnen - räumte sie ein, dass es nicht immer einfach sei Berufslehre, Schule, Leistungssport und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Letztlich sei es eine Frage des Zeitmanagements und der Organisation.

Der Berufsbildungs-Golden Award der Wirtschaftskammer Baselland wurde dieses Jahr im Rahmen der Lehrabschluss-Rangfeier an die vor kurzem pensionierte Dora Müller, ehemalige Rektorin der Berufsschule für Gesundheit, vergeben. Sie habe nicht nur eine enorme Aufbauarbeit auf dem Gebiet der Gesundheitsberufe geleistet, sie habe sich auch mit grossem Engagement für die Berufsbildung und die Förderung des beruflichen Nachwuchses verdient gemacht, sagte Christoph Buser, der die Laudatio hielt. «Ihre Leistungen sind aussergewöhnlich und sie ist eine verdiente dritte Preisträgerin des Berufsbildungs-Golden Awards der Wirtschaftskammer Baselland», sagte der Wirtschaftskammerdirektor. Der letztjährige Award wurde nicht an der Lehrabschluss-Rangfeier sondern am Tag der Berufsbildung an der Berufsschau 2013 in Liestal an die Baselbieterin Dominique Zwygart vergeben, die als junge Berufsfrau erfolgreich an den World Skills in Leipzig mitgekämpft hatte. Der erste Berufsbildungs-Golden Award der Wirtschaftskammer ging vor zwei Jahren im Rahmen der damaligen Lehrabschluss-Rangfeier an e. Nationalrat Hans Rudolf Gysin, der sich während seiner über vierzigjährigen Tätigkeit als Gewerbedirektor und als Direktor der Wirtschaftskammer Baselland mit grossem Engagement für die Berufsbildung eingesetzt hatte.

Erstmals wurden an der diesjährigen Lehrabschluss-Rangfeier auch von vier Baselbieter Unternehmen gestiftete Preise unter den Gästen im Publikum verlost. Vier Gäste konnten sich dabei über einen der Unternehmerpreise der Basellandschaftlichen Kantonalbank, der Schreinerei Schneider AG, der Weber + Hilpert Metallbau AG und der Mechtec AG freuen.

Auch an der diesjährigen Ausgabe der Lehrabschluss-Rangfeier drückten zahlreiche Exponentinnen und Exponenten aus Politik und Wirtschaft mit ihrer Anwesenheit ihre Wertschätzung für die Geehrten aus. Unter den Gästen fanden sich beispielsweise der Baselbieter Finanz- und Kirchendirektor Anton Lauber und Thomas Weber, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion. Neben diversen Mitgliedern des Landrats liessen sich auch die erst kürzlich zur Landratspräsidentin und damit zur höchsten Baselbieterin gewählte Daniela Gaugler sowie die Nationalrätinnen Maya Graf und Daniela Schneeberger und Nationalrat Thomas de Courten die Feier nicht entgehen.

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