Sonntag, 19. August 2018


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FIS Freeski World Cup Stubai 2017: Skandinavier dominieren am Stubaier Gletscher

Oystein Braaten (NOR) und Jennie-Lee Burmansson (SWE) siegen bei der World-Cup-Premiere am Stubaier Gletscher / Platz 15 für Sam Baumgartner (AUT)

Neustift, (lifePR) - Der erste FIS Freeski World Cup am Stubaier Gletscher war ein voller Erfolg! Die Freeskierinnen und Freeskier zeigten im glänzend präparierten Snowpark DC Stubai Zoo hervorragende Leistungen. Das Finale am heutigen Sonntag entschieden Oystein Braaten (NOR) und Jennie-Lee Burmansson (SWE) für sich. Platz zwei und drei bei den Herren belegten Evan McEachran (CAN) und Colby Stevenson (USA); bei den Damen fuhren Katie Summerhayes (GBR) und Caroline Claire (USA) auf das Treppchen.
 
Nach Traumsonne bei der Herrenqualifikation am Freitag und schwierigen Wetterbedingungen für die Qualifikation der Damen am Samstag herrschten beim Finale gute Verhältnisse mit leichter Bewölkung und diffusem Sonnenschein. Auf den perfekt präparierten Kickern und Rails des Snowparks DC Stubai Zoo brannten die Freeskierinnen und Freeskier ein wahres Trick-Feuerwerk ab. 79 Herren und 27 Damen waren in der Qualifikation an den Start gegangen, den 16 besten Herren und 8 besten Damen gelang der Sprung ins Finale. Hier hatte jeder von ihnen zwei Läufe, von denen der bessere in die Wertung ging. Besondere Spannung erhielt der Wettkampf durch die Tatsache, dass die Wertung in die Qualifikation zu den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang einfließt.

Herren: Platz eins für Oystein Braaten!
Bei den X Games hat er im Slopestyle in diesem Kalenderjahr schon zwei Siege zu verbuchen, nun holte er seinen zweiten Sieg bei einem FIS Freeski World Cup: Der skandinavische Style-Master Oystein Braaten (NOR) legte mit 88 und 90 Punkten zwei fast makellose Runs vor, die beide zum Sieg gereicht hätten.  Der Norweger zeigte unter anderem einen Switch Rightside Double Cork 1080 Reverse Japan und einen Switch Leftside Double Rodeo 900 Double Japan. „Ich freue mich sehr über den Sieg, weil wir so viele gute Runs gesehen haben“, sagte er bei der Siegerehrung.  „Es ist großartig, dass ich beide Läufe stehen konnte. Das war ein super Contest!“ Evan McEachran (CAN) mit 86,20 Punkten und Colby Stevenson (USA) mit 81,80 Punkten, beide im zweiten Lauf erzielt, folgten auf den Plätzen zwei und drei.
 
Sam Baumgartner aus Hinterstoder (AUT), der gleich in seinem ersten Slopestyle-Weltcup überraschend in das Finale eingezogen war, stürzte in beiden Läufen und belegte schließlich Platz 15. Er kann sich nun Hoffnungen auf die Qualifikation zu den Olympischen Winterspielen machen. „Es ist lässig, dass wir nun einen Weltcup in Österreich hatten“, freute er sich. „In der Quali ist es sehr gut gelaufen. Damit war ich schon sehr zufrieden. Im Finale habe ich das Gleiche probiert, aber das ist sich leider nicht ganz ausgegangen.“ Viktor Moosmann (AUT) landete auf Platz 31, Lukas Müllauer (AUT) auf Rang 48. Victor Veile (GER) holte Rang 39, Flo Preuss (GER) wurde 41. 
 
In der Slopestyle-Gesamtwertung führt Oystein Braaten (NOR) nun vor James Woods (GBR), der im Stubai nicht am Start war, und Evan McEachran (CAN).
 
Damen: Siegerin kommt aus Schweden
Der Sieg bei den Damen ging an Jennie-Lee Burmansson (SWE), die ihren ersten Weltcupsieg einfuhr. Die Schwedin, die beim Saisonauftakt in Cardrona (NZL) Platz drei belegt hatte, sammelte mit Left Cork 720, Right 540 und Switch 540 gleich im ersten Run 80 Punkte – ein Wert, den keine ihrer Konkurrentinnen übertreffen konnte. Platz zwei ging an Katie Summerhayes (GBR). Die Britin war im ersten Lauf gestürzt, legte dann aber 77 Punkte nach – 1,80 Punkte mehr als Caroline Claire (USA), die Rang drei belegte. Johanne Killi (NOR), die mit einem 90,40-Punkte-Run die Qualifikation gewonnen hatte, landete nur auf Platz  fünf. Lokalmatadorin Laura Wallner (AUT) aus Kampl im Stubaital belegte Platz 20, die deutsche Hoffnung Kea Kühnel (GER) aus Bremerhaven Rang  23.
 
Jennie-Lee Burmansson (SWE) hat auch in der Gesamtwertung des Slopestyle-Weltcups die Führung übernommen. Zweite ist Giulia Tanno (SUI), die heute Platz vier belegte, Dritte Katie Summerhayes (GBR).
 
Für die Freeskierinnen und Freeskier gibt es jetzt noch drei Möglichkeiten, sich bei einem Slopestyle-Wettbewerb für die Olympischen Spiele zu qualifizieren: Vom 21. bis 23. Dezember in Font Romeu (FRA) sowie im Januar in Aspen Snowmass (USA) und Mammoth (USA). 
 
Der Snowpark DC Stubai Zoo ist nach dem World Cup nun der Öffentlichkeit zugänglich:  Noch bis zum 10. Dezember können sich Freeskier und Snowboarder auf den erstklassigen Kickern und Rails der World-Cup-Line am Stubaier Gletscher vergnügen.
 
Weitere Informationen unter www.stubaifreeskiworldcup.com

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